Discussion:
Radio mit WLAN spielt keine OGG-Dateien ab
(zu alt für eine Antwort)
Peter Blancke
2019-03-10 18:39:34 UTC
Permalink
Guten Tag,

bin neu hier, man möge mir eine geeignetere Gruppe benennen, falls
ich flashc bin.

Hier steht ein Linuxserver, der rund aum die Uhr läuft, auf diesem
habe ich meine gesamte Musiksammlung mit dem Programm "minidlnad"
zum "Streamen" freigegeben. Nun sind fast 90 Prozent aller meiner
Musikaufnahmen aus lizenzrechtlichen Gründen nicht im MP3- sondern
OGG-Format abgespeichert worden.

VLC zeigt auch alles prima an und spielt alle gewünschten Titel.

Mein WLAN-Radio HAMA D3100 hingegen zeigt meinen Server ebenfalls
an, behauptet aber in allen Ordnern, die lediglich Dateien im
OGG-Format haben, diese Ordner seien leer. MP3 werden korrekt
abgespielt.

Bevor ich jetzt die gesamte Sammlung (fast alles OGG) in MP3
konvertiere, sei hier nachgefragt, ob

- dieses Verhalten bei WLAN-Radios korrekt ist.

- oder es eine Möglichkeit gibt, dem "minidlnad" beizubringen,
vorgefundene OGG im offensichtlich verlangten MP3-Format
auszuliefern?

Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
Manfred Gil
2019-03-10 18:58:50 UTC
Permalink
Post by Peter Blancke
Guten Tag,
bin neu hier, man möge mir eine geeignetere Gruppe benennen, falls
ich flashc bin.
Hier steht ein Linuxserver, der rund aum die Uhr läuft, auf diesem
habe ich meine gesamte Musiksammlung mit dem Programm "minidlnad"
zum "Streamen" freigegeben. Nun sind fast 90 Prozent aller meiner
Musikaufnahmen aus lizenzrechtlichen Gründen nicht im MP3- sondern
OGG-Format abgespeichert worden.
VLC zeigt auch alles prima an und spielt alle gewünschten Titel.
Mein WLAN-Radio HAMA D3100 hingegen zeigt meinen Server ebenfalls
an, behauptet aber in allen Ordnern, die lediglich Dateien im
OGG-Format haben, diese Ordner seien leer. MP3 werden korrekt
abgespielt.
Bevor ich jetzt die gesamte Sammlung (fast alles OGG) in MP3
konvertiere, sei hier nachgefragt, ob
- dieses Verhalten bei WLAN-Radios korrekt ist.
- oder es eine Möglichkeit gibt, dem "minidlnad" beizubringen,
vorgefundene OGG im offensichtlich verlangten MP3-Format
auszuliefern?
Gruß,
Peter Blancke
Nicht alle Radios spielen Ogg vormate ab.
Warum weiß ich auch nicht.
Ich hab das gleiche Problem bei MP3 Playern die ich hin und wieder
mal Kaufe.
Entweder steht es auf der Verpackung drauf, das auch OGG formate abgespielt
werden oder ich frage einen Verkäufer danach.
Habe so auch schon diverse Player wieder zu div. Märkten zurück gebracht.

Gruß
Manfred
Thomas Einzel
2019-03-10 19:01:50 UTC
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Post by Peter Blancke
WLAN-Radio HAMA D3100
Ist das vielleicht deine Nikon Kamera?

https://de.hama.com/service kennt auch kein Hama D3100. Heißt es
wirklich so?

BTW: nicht jeder streaming Client kann jedes Format. Ich habe vor Käufen
auch schon bei Hersteller angefragt (nach FLAC).

Du schriebst ogg, ich nehme an ogg vorbis, da ogg ja nur ein Container
format ist. Wenn ja, in welcher vorbis Qualitätsstufe?
--
Thomas
Thomas Einzel
2019-03-10 19:09:32 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Post by Peter Blancke
WLAN-Radio HAMA D3100
...
Post by Thomas Einzel
https://de.hama.com/service kennt auch kein Hama D3100. Heißt es
wirklich so?
Ich orakele mal "DIR3100MS". In
https://de.hama.com/webresources/article-documents/00054/pds/00054819pds_de.pdf
steht bei "Unterstützte Formate" und "UPnP / Netzwerkstreaming"
nur "MP3, WMA, v9/ASF, M4A, ADTS, WAV, LPCM, FLAC, ALAC"

Ich verwende aus gutem Grund FLAC.
--
Thomas
Peter Blancke
2019-03-10 19:19:07 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Post by Peter Blancke
WLAN-Radio HAMA D3100
Richtig: HAMA DIR3100MS.

So ist es korrekt.
Post by Thomas Einzel
In
https://de.hama.com/webresources/article-documents/00054/pds/00054819pds_de.pdf
steht bei "Unterstützte Formate" und "UPnP / Netzwerkstreaming"
nur "MP3, WMA, v9/ASF, M4A, ADTS, WAV, LPCM, FLAC, ALAC"
Danke für die Fundstelle, tja, tatsächlich kein Ogg-Vorbis.
Post by Thomas Einzel
Ich verwende aus gutem Grund FLAC.
Das nimmt mir aber ca. 10 mal so viel Plattenkapazität weg wie OGG
oder MP3. Ich vermute, mein knapp 61jähriges Gehör wird hier
Qualitätsunterschiede ohnehin nicht mehr wahrnehmen.

Oder was spricht sonst bei Dir für FLAC, was für michtig sein
könnte? Denn ich werde jetzt per Skript alles nach MP3 wandeln
lassen.

Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
Ralph Aichinger
2019-03-10 19:32:41 UTC
Permalink
Post by Peter Blancke
Das nimmt mir aber ca. 10 mal so viel Plattenkapazität weg wie OGG
oder MP3. Ich vermute, mein knapp 61jähriges Gehör wird hier
Qualitätsunterschiede ohnehin nicht mehr wahrnehmen.
Die Frage ist, ob du hörst, wenn OGG nach MP3 umkodiert wird, d.h.
2 mal hintereinander durch unterschiedliche Kompressionsalgorithmen
gejagt wird.
Post by Peter Blancke
Oder was spricht sonst bei Dir für FLAC, was für michtig sein
könnte? Denn ich werde jetzt per Skript alles nach MP3 wandeln
lassen.
Dann hast du zweimal die Kompressionsverluste. Speicherplatz ist
heute billig. Mit Audiofiles wirst du eine typische heutige Festplatte
kaum mehr füllen können (von Mehrspur-Schnittmaterial oder solchen
Sachen mal abgesehen).

IIRC verwendet auch Spotify OGG Vorbis, ich kann mir vorstellen,
daß die OGG-Vorbis-Unterstützung eher besser wird und viele
neuere Geräte das unterstützen.

Ich würde im Zweifelsfall on-demand umcodieren, beim abspielen.
Heutige CPUs sollten das schaffen.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Peter Blancke
2019-03-11 08:35:50 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Ich würde im Zweifelsfall on-demand umcodieren, beim abspielen.
Dieser Satz erschließt sich mir nicht.

Das müßte ja der Streaming-Server besorgen:

- Sich die OGG-Datei schnappen,
- als MP3/FLAC &cet. anbieten
- und gleichzeitig bei Abruf durch einen Client in ein anderes
Format umwandeln.

Ist mir bei "minidlnad" nicht bekannt, daß das geht.

Der Client kann es nicht, ist ein "normales" WLAN-Radio.

Ich sehe der Umwandlung nach FLAC entgegen.

Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
Ralph Aichinger
2019-03-11 09:48:44 UTC
Permalink
Post by Peter Blancke
- Sich die OGG-Datei schnappen,
- als MP3/FLAC &cet. anbieten
- und gleichzeitig bei Abruf durch einen Client in ein anderes
Format umwandeln.
Ist mir bei "minidlnad" nicht bekannt, daß das geht.
Der Client kann es nicht, ist ein "normales" WLAN-Radio.
Ja, mit einem Streaming-Server wie Icecast und einem Medienserver
wie MPD.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Peter Blancke
2019-03-11 10:18:58 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Post by Peter Blancke
- Sich die OGG-Datei schnappen,
- als MP3/FLAC &cet. anbieten
- und gleichzeitig bei Abruf durch einen Client in ein anderes
Format umwandeln.
Ja, mit einem Streaming-Server wie Icecast und einem Medienserver
wie MPD.
Danke für den Hinweis, vor allem zu Icecast.

Aus https://de.wikipedia.org/wiki/Icecast

"Das Streaming-Format ist vollkommen unabhängig vom ursprünglichen
Datei-Format, da die Source Clients im Allgemeinen den Datenstrom
neu kodieren um gleichförmige Parametrierung zu gewährleisten. Das
bedeutet, dass eine große Sammlung an MP3-Dateien nicht
zwangsläufig auch als MP3 gestreamt werden muss. Es kann auch ein
effizienterer Codec genutzt werden, der dann bei geringerer
Datenrate bessere Qualität bietet."

Das war mir neu!

Ich denke, für meinen kleinen Privatgebrauch ist es schonender,
einmalig nach FLAC umzuwandeln und damit die CPU zukünftig zu
entlasten.

Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
Thomas Einzel
2019-03-10 20:10:32 UTC
Permalink
Post by Peter Blancke
Post by Thomas Einzel
Post by Peter Blancke
WLAN-Radio HAMA D3100
Richtig: HAMA DIR3100MS.
So ist es korrekt.
Post by Thomas Einzel
In
https://de.hama.com/webresources/article-documents/00054/pds/00054819pds_de.pdf
steht bei "Unterstützte Formate" und "UPnP / Netzwerkstreaming"
nur "MP3, WMA, v9/ASF, M4A, ADTS, WAV, LPCM, FLAC, ALAC"
Danke für die Fundstelle, tja, tatsächlich kein Ogg-Vorbis.
Post by Thomas Einzel
Ich verwende aus gutem Grund FLAC.
Das nimmt mir aber ca. 10 mal so viel Plattenkapazität weg wie OGG
oder MP3.
Eher ca. 5x.
Post by Peter Blancke
Ich vermute, mein knapp 61jähriges Gehör wird hier
Qualitätsunterschiede ohnehin nicht mehr wahrnehmen.
Es gibt weitere Gründe siehe unten. Und bei den HDD Preisen ist es mir
egal ob 200GB oder 50GB belegt werden. Aber es gibt Fälle wo auf dem
Smartphone nur 3GB dafür frei sind, da muss dann gespart werden ;-)
Post by Peter Blancke
Oder was spricht sonst bei Dir für FLAC, was für michtig sein
könnte? Denn ich werde jetzt per Skript alles nach MP3 wandeln
lassen.
Von was in mp3?

FLAC hat eine verlustlose Kompression, ich kann es jederzeit beliebig
oft mit einem anderen verlustfreien codec ohne Verluste umwandeln. Wenn
ich mal mp3 oder ogg vorbis für eine mobiles gerät benötige wandle ich
es als knappe "Wegwerfvariante" on the fly in z.B. ogg vorbis.

Wenn du ogg vorbis in mp3 umwandelst kommen mitunter sehr unschöne
recodierungs Artefakte zu Stande, die bei einer einmaligen Wandlung wav
oder flac in mp3 nicht vorkommen.
--
Thomas
Peter Sauter
2019-03-11 05:23:34 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Post by Peter Blancke
Post by Thomas Einzel
Post by Peter Blancke
WLAN-Radio HAMA D3100
Richtig: HAMA DIR3100MS.
So ist es korrekt.
Post by Thomas Einzel
In
https://de.hama.com/webresources/article-documents/00054/pds/00054819pds_de.pdf
steht bei "Unterstützte Formate" und "UPnP / Netzwerkstreaming"
nur "MP3, WMA, v9/ASF, M4A, ADTS, WAV, LPCM, FLAC, ALAC"
Danke für die Fundstelle, tja, tatsächlich kein Ogg-Vorbis.
Post by Thomas Einzel
Ich verwende aus gutem Grund FLAC.
Das nimmt mir aber ca. 10 mal so viel Plattenkapazität weg wie OGG
oder MP3.
Eher ca. 5x.
Post by Peter Blancke
Ich vermute, mein knapp 61jähriges Gehör wird hier
Qualitätsunterschiede ohnehin nicht mehr wahrnehmen.
Es gibt weitere Gründe siehe unten. Und bei den HDD Preisen ist es mir
egal ob 200GB oder 50GB belegt werden. Aber es gibt Fälle wo auf dem
Smartphone nur 3GB dafür frei sind, da muss dann gespart werden ;-)
Deswegen verkauft Samsung sein neues S10/S10+ wohl in einer 1TB Variante
und lä´äßt sich dies fürstlich bezahlen (Sprich wie bei Apple steht das
in keiner Relation zu den tatsächlichen Kosten der Flashspeicherchips)

Aber bei den heutigen Preisverfällen von SSDs lohnt sich im 1TB Bereich
durchaus für Desktoprechner zu überlegen ganz auf HDDs zu verzichten.

BTW:
ICh streame nur MP3s mit VBRs, da ich bei meinem Hör-Blindtests da keine
Unterschiede mehr höre und das auch leichter auf ein USB-Stick auf
Autoradio (2 Din TFT von JVC) transferieren und nutzen kann. Warum soll
ich mir da noch Ogg Vorbis fürs Streaming antun.
Ralf Dederichs
2019-03-11 05:28:31 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
In
https://de.hama.com/webresources/article-documents/00054/pds/00054819pds_de.pdf
steht bei "Unterstützte Formate" und "UPnP / Netzwerkstreaming"
nur "MP3, WMA, v9/ASF, M4A, ADTS, WAV, LPCM, FLAC, ALAC"
Ich würde an Deiner Stelle versuchen, den Contauiner zu wechseln, dann
müssen die Dateien nicht neu codiert werden.
Vielleicht kann das Radio das in einer mp4 Datei abspielen.

Den Wechsel des Containers kann ffmpeg erledigen:
ffmpeg -i eingabe.ogg -c:a copy -f mp4 ausgabe.mp4

Vielleicht klappt es ja.
Peter Eggebrecht
2019-03-12 10:38:00 UTC
Permalink
Peter Blancke (blancke) schrieb:

[...]
Post by Peter Blancke
Das nimmt mir aber ca. 10 mal so viel Plattenkapazität weg wie OGG
oder MP3. Ich vermute, mein knapp 61jähriges Gehör wird hier
Qualitätsunterschiede ohnehin nicht mehr wahrnehmen.
Nicht hören, fühlen.... ich kann nicht beschreiben was es genau ist, hören
tue ich ebenfalls nicht mehr besonders gut, aber ich fühle, spüre oder sonst
was bei den Streamingdiensten mit welcher Datenrate übertragen wird.

Neulich durfte ich mal wieder Vinyl verkösten, als ne Schallplatte, das war
akustisch wie Butter an de Keks, anstelle von Magarine. Satt machen beide,
wobei das eine "Satt" nachhaltiger im Gefühl verbleibt.

Ok.... das war jetzt menschlich ohne technisches Grundwissen ;-)

Gruss Peter
Peter Blancke
2019-03-12 14:42:07 UTC
Permalink
Post by Peter Eggebrecht
Post by Peter Blancke
Das nimmt mir aber ca. 10 mal so viel Plattenkapazität weg wie
OGG oder MP3. Ich vermute, mein knapp 61jähriges Gehör wird hier
Qualitätsunterschiede ohnehin nicht mehr wahrnehmen.
Nicht hören, fühlen....
Ist wie Rotweinverkostung.

Ich muß doch mal hier jemanden herholen, der mir die eine oder
andere Musik auflegt, mal OGG, mal FLAC, mal dieses, mal jenes. Also
eine Art Blindverprobung.

Macht man das selber, ist man vorbelastet oder nimmt Unterschiede
nicht wahr oder gerade wahr, je nach Wollen/Laune/Tageszeit/&cet.
Post by Peter Eggebrecht
Neulich durfte ich mal wieder Vinyl verkösten, als ne
Schallplatte, das war akustisch wie Butter an de Keks,
Uns "alten weißen toxischen Männern"™ fehlt beim Digitalkram
vermutlich dieses wohlige Knistern alter Schallplatten. Eine meiner
ersten sehr bedeutsamen Musiken (Grund ist jetzt hier egal), nämlich
"First of May" von Bee Gees klingt für mich gerade schal, wenn es
nicht dazu entsprechend knistert.

Habe früher im Betrieb Elektronik entwickelt und gebaut. Gibt es
eigentlich schon den dazuschaltbaren "Knistergenerator", der Uns™
unsere Jugend wieder zurückgibt?
Post by Peter Eggebrecht
Ok.... das war jetzt menschlich ohne technisches Grundwissen ;-)
Darf sein!

Und Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
Peter Sauter
2019-03-12 19:23:13 UTC
Permalink
Post by Peter Blancke
Uns "alten weißen toxischen Männern"™ fehlt beim Digitalkram
vermutlich dieses wohlige Knistern alter Schallplatten. Eine meiner
ersten sehr bedeutsamen Musiken (Grund ist jetzt hier egal), nämlich
"First of May" von Bee Gees klingt für mich gerade schal, wenn es
nicht dazu entsprechend knistert.
Ne hat eher mit Mastering mancher digitaler Quellen zu tun. Stichwort
Loudnesswahn und Dynamicumfang. Sowas geht prinzipbedingt nicht bei
einem Vinylmastering. Das ist aber per se nicht immer so. Es gibt auch
gute digitale Masterings und schlechte Vinylpressungen.

Helmut Waitzmann
2019-03-10 22:52:37 UTC
Permalink
Post by Peter Blancke
Mein WLAN-Radio HAMA D3100 hingegen zeigt meinen Server ebenfalls
an, behauptet aber in allen Ordnern, die lediglich Dateien im
OGG-Format haben, diese Ordner seien leer.
Das bedeutet, dass es die Dateien nicht wahrnimmt –
wahrscheinlich, weil sie den falschen Dateinamen (»*.ogg« statt
»*.mp3«) haben.

Auch wenn Thomas inzwischen aus dem Handbuch zitiert hat – probier
doch einfach mal, so eine OGG‐Datei nur umzubenennen (oder ihr
zusätzlich einen MP3‐Namen zu geben). Viel Aufwand ist das ja
nicht. Vielleicht findet und spielt das Radio die Datei dann?

Mehr als nicht funktionieren kann es ja nicht.
Thomas Einzel
2019-03-10 23:35:47 UTC
Permalink
Am 10.03.2019 um 23:52 schrieb Helmut Waitzmann:
...
Post by Helmut Waitzmann
Das bedeutet, dass es die Dateien nicht wahrnimmt –
wahrscheinlich, weil sie den falschen Dateinamen (»*.ogg« statt
»*.mp3«) haben.
Auch wenn Thomas inzwischen aus dem Handbuch zitiert hat – probier
doch einfach mal, so eine OGG‐Datei nur umzubenennen (oder ihr
zusätzlich einen MP3‐Namen zu geben). Viel Aufwand ist das ja
nicht. Vielleicht findet und spielt das Radio die Datei dann?
Mehr als nicht funktionieren kann es ja nicht.
Ack, ich hatte IIRC auch schon streaming clients, die nicht
dokumentierte Formate trotzdem wiedergegeben haben.

In Summe sehe ich meine Auffassung für Musikarchive keine
verlustbehafteten codecs zu verwenden bestätigt. Macht nur Ärger.
--
Thomas
Peter Blancke
2019-03-11 08:31:41 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
In Summe sehe ich meine Auffassung für Musikarchive keine
verlustbehafteten codecs zu verwenden bestätigt. Macht nur Ärger.
Dem schließe ich mich bald an.

Da kriegt die CPU mal richtig was zu tun, alles nach FLAC zu
wandeln. Es sind mehr derzeit 242 GB an OGG-Vorbis-Dateien.

Zur Qualität:

Es handelt sich fast ausschließlich um Rundfunkmitschnitte, die
zumeist per MP3 oder OGG hereingestreamt wurden. Die habe ich nac
WAV gewandelt, dann die Sendungen mit Audacity zurechtgeschnitten
und anschließend als OGG-Vorbis (wegen der Lizenzdiskussion um MP3)
umgewandelt. Jetzt wird wohl daraus FLAC werden.

Wie gesagt, meine Lauscher... Ich dürfte die Qualitätsverluste nicht
mehr hören.

Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
Thomas Einzel
2019-03-11 09:42:14 UTC
Permalink
Post by Peter Blancke
Post by Thomas Einzel
In Summe sehe ich meine Auffassung für Musikarchive keine
verlustbehafteten codecs zu verwenden bestätigt. Macht nur Ärger.
Dem schließe ich mich bald an.
Da kriegt die CPU mal richtig was zu tun, alles nach FLAC zu
wandeln. Es sind mehr derzeit 242 GB an OGG-Vorbis-Dateien.
Oh, das ist tatsächlich nicht wenig. Wandle mal eine signifikante Menge
(1GB) die in puncto Qualität repräsentativ ist und rechne die
Dantenmenge hoch.

MP3 hat ca. in noch erträglicher Qualität ca. 1/10 der Wav Datengröße,
ogg vorbis noch etwas kleiner. Flac reduziert Wav ca. auf die Hälfte,
maximale Kompressionsstufe (ist nur längere Rechenzeit, kein Einfluss
auf die Qualität, da F Lossless AC).

Ich würde deswegen mit der ca. 5 fachen Datenmanege ogg zu Flac
rechnen, also ca. ein Terabyte.

Die Qualität deiner Audio Dateien wird dabei nicht besser, aber auch
nicht schlechter. Wenigsten kannst du sie streamen (FLAC ca. 1Mbyte/s).

Eine Rückwandlung in MP3 macht sie zwar kleiner, aber wenn man sich die
u.a. codec Kette ansieht, auch noch mal schlechter.
Post by Peter Blancke
Es handelt sich fast ausschließlich um Rundfunkmitschnitte, die
zumeist per MP3 oder OGG hereingestreamt wurden. Die habe ich nac
WAV gewandelt, dann die Sendungen mit Audacity zurechtgeschnitten
und anschließend als OGG-Vorbis (wegen der Lizenzdiskussion um MP3)
umgewandelt. Jetzt wird wohl daraus FLAC werden.
Wie gesagt, meine Lauscher... Ich dürfte die Qualitätsverluste nicht
mehr hören.
Ich bin nur weniger Jahre jünger als du, man hört hohe Frequenzen nicht
mehr so wie früher, aber den Rest normalerweise aber schon noch.

mp3 -> ogg vorbis -> wave, geschnitten -> ogg vorbis ist bereits
kontraproduktiv, es sind viele reencodierungs Artefakte vorhanden.

Die Wandlung in FLAC "konserviert" nur den Zustand der letzten ogg
vorbis Wandlung.
--
Thomas
Ralph Aichinger
2019-03-11 09:51:48 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Post by Peter Blancke
wandeln. Es sind mehr derzeit 242 GB an OGG-Vorbis-Dateien.
Oh, das ist tatsächlich nicht wenig. Wandle mal eine signifikante Menge
(1GB) die in puncto Qualität repräsentativ ist und rechne die
Dantenmenge hoch.
Naja, wenn das in Flac 2TB sind, dann kostet das 70 Euro oder so
an Festplattenkosten. Gut, mit Backup vielleicht mal 3 oder so,
aber nicht astronomisch.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Peter Blancke
2019-03-11 10:05:17 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
mp3 -> ogg vorbis -> wave, geschnitten -> ogg vorbis
Nein, _ein_ Schritt weniger:

Entweder

mp3 -> wave (zum Schneiden) -> ogg

Oder

ogg -> wave (zum Schneiden) -> ogg

Je nachdem, wie der Rundfunksender hereinlieferte.
Post by Thomas Einzel
ist bereits kontraproduktiv, es sind viele reencodierungs
Artefakte vorhanden.
Dann bin ich anspruchslos. Mir machen die Aufnahmen viel Freude und
Älterwerden hat akustisch offensichtlich den Vorteil, daß geringere
akustische Qualitäten ausreichen.

Trotzdem werde ich mal bei Gelegenheit in einer Schleife mp3 nach
ogg wandeln, dann zurück, dann wieder mp3, dann wieder ogg, &cet.

Bin mal gespannt, wie das ganze nach 10/100/n Durchläufen an mein
Orh schlägt und wann der musikalische Genuß wahrhaft nachläßt.
Post by Thomas Einzel
Die Wandlung in FLAC "konserviert" nur den Zustand der letzten ogg
vorbis Wandlung.
Ja, das ist mir jetzt klar. Ich habe mich anläßlich meines Vortrags
mal genauer in FLAC eingelesen.

Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
HR Ernst
2019-03-11 12:47:36 UTC
Permalink
Post by Manfred Gil
Post by Thomas Einzel
mp3 -> ogg vorbis -> wave, geschnitten -> ogg vorbis
Entweder
mp3 -> wave (zum Schneiden) -> ogg
Oder
ogg -> wave (zum Schneiden) -> ogg
Je nachdem, wie der Rundfunksender hereinlieferte.
Post by Thomas Einzel
ist bereits kontraproduktiv, es sind viele reencodierungs
Artefakte vorhanden.
Dann bin ich anspruchslos. Mir machen die Aufnahmen viel Freude und
Älterwerden hat akustisch offensichtlich den Vorteil, daß geringere
akustische Qualitäten ausreichen.
Trotzdem werde ich mal bei Gelegenheit in einer Schleife mp3 nach
ogg wandeln, dann zurück, dann wieder mp3, dann wieder ogg, &cet.
Bin mal gespannt, wie das ganze nach 10/100/n Durchläufen an mein
Orh schlägt und wann der musikalische Genuß wahrhaft nachläßt.
Post by Thomas Einzel
Die Wandlung in FLAC "konserviert" nur den Zustand der letzten ogg
vorbis Wandlung.
Ja, das ist mir jetzt klar. Ich habe mich anläßlich meines Vortrags
mal genauer in FLAC eingelesen.
Gruß,
Peter Blancke
Mit dem Tool NCH WavePad (Achtung: hundsmiserabler Installer mit
Zusatz-Schrott!) kannst du sehr viele Arten von Dateien (*.wav, *.ogg,
*.mp3, sogar aus Video-Dateien wie mp4 den Sound extrahieren,...)
bearbeiten (schneiden, Lautstärkepegel ändern, ein- und ausblenden,
Equalizer,...) und dann deinem Gusto entsprechend speichern. Ich nehme an,
Audacity kann Ähnliches (bis auf das Extrahieren von Sound aus mp4;
deshalb verwende ich das WavePad.).

Downloads:
https://www.nch.com.au/wavepad/de/
https://www.audacityteam.org/download/
--
Gruß

HR Ernst
Peter Blancke
2019-03-11 13:52:25 UTC
Permalink
Post by HR Ernst
Mit dem Tool NCH WavePad (Achtung: hundsmiserabler Installer mit
Zusatz-Schrott!) kannst du sehr viele Arten von Dateien (*.wav,
*.ogg, *.mp3, sogar aus Video-Dateien wie mp4 den Sound
extrahieren,...)
Systemanforderungen

Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 oder
Windows 10

Äh nein, hier ist ausschließlich Linux.

Und unter Linux habe ich alles, was ich brauche, bin da mit allem
sehr sehr zufrieden, bis hin zu einer voll ausgebauten
viermanualigen Kirchenorgel, die komplett unter Linux läuft (mehr
unter https://organist.blancke.de/orgelbau_werkbeispiel.php) und die
ich sogar für konzertante Aufführzwecke nutze.

Das klappt prima!

Dennoch Danke für den Hinweis.

Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
HR Ernst
2019-03-12 11:34:14 UTC
Permalink
Post by Peter Blancke
Post by HR Ernst
Mit dem Tool NCH WavePad (Achtung: hundsmiserabler Installer mit
Zusatz-Schrott!) kannst du sehr viele Arten von Dateien (*.wav,
*.ogg, *.mp3, sogar aus Video-Dateien wie mp4 den Sound
extrahieren,...)
Systemanforderungen
Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 oder
Windows 10
Äh nein, hier ist ausschließlich Linux.
[...]

Solch eine "Nebensache" braucht *man* natürlich im OP/Subjekt nicht zu
erwähnen! Alles klar...
Post by Peter Blancke
Dennoch Danke für den Hinweis.
Gruß,
Auch so...
--
Gruß

HR Ernst
Peter Blancke
2019-03-12 14:36:02 UTC
Permalink
Post by HR Ernst
Post by Peter Blancke
Äh nein, hier ist ausschließlich Linux.
Solch eine "Nebensache" braucht *man* natürlich im OP/Subjekt
nicht zu erwähnen! Alles klar...
Aus dem "OP":

"Hier steht ein Linuxserver, [...]"

Und das HAMA-Radio läuft mit... äh, nee... Windows ist das nicht.

Danke an die helfenden Ratschläge der anderen: Die Umwandlung nach
FLAC hat gut funktioniert und das HAMA-Radio spielt jetzt die
Dateien auch ordentlich ab. Die Datenmenge hat sich tatsächlich
verfünffacht.

Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
Thomas Einzel
2019-03-12 17:26:20 UTC
Permalink
Am 12.03.2019 um 15:36 schrieb Peter Blancke:
...
Post by Peter Blancke
Danke an die helfenden Ratschläge der anderen: Die Umwandlung nach
FLAC hat gut funktioniert und das HAMA-Radio spielt jetzt die
Dateien auch ordentlich ab. Die Datenmenge hat sich tatsächlich
verfünffacht.
Prima, dann hat das ja soweit geklappt und meine Schätzung war auch ok.
--
Thomas
Peter Blancke
2019-03-11 11:41:53 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Ich würde deswegen mit der ca. 5 fachen Datenmanege ogg zu Flac
rechnen,
Ja, etwa. Hier ein Beispiel:

Größe |Datei
---------+-------------------------
34916107|01.ogg
418283862|ffmpeg-11s-01.flac
201097065|sox-20s-01.flac

Wandele ich "01.ogg" mit ffmpeg um, macht der daraus ein "FLAC
audio bitstream data, 24 bit, stereo, 44.1 kHz" und braucht dafür 11
Sekunden.

Wandele ich "01.ogg" mit sox um, macht der daraus ein "FLAC audio
bitstream data, 16 bit, stereo, 44.1 kHz" und braucht dafür 20
Sekunden.

Beide Programmaufrufe ohne Angabe von zusätzlichen Parametern.

Ich vermute, daß auf Grund der schon vorher verlorenen Qualität 16
Bit völlig ausreichend sind. Und damit ist die Datenmenge
tatsächlich ca. ein gutes Fünffaches des Originals.

Ein Test, mit Sox auf 8 Bit umzuwandeln, bring deutlich hörbares
Rauschen ins Resultat. Das erübrigt sich also.

Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
Marcel Mueller
2019-03-11 20:22:53 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Post by Helmut Waitzmann
Mehr als nicht funktionieren kann es ja nicht.
Ack, ich hatte IIRC auch schon streaming clients, die nicht
dokumentierte Formate trotzdem wiedergegeben haben.
Das passiert ziemlich oft bei MP2, denn jeder /spezifikationsgemäße/
MP3-Dekoder /muss/ auch MP2 dekodieren können. Keine Ahnung warum, wurde
halt so festgelegt. Ob der Studentenkopf, der die Firmware programmieren
musste aber wusste, dass man auch *.MP2 Dateien abspielen kann, steht
aber auf einem Anderen Blatt.
Wie auch immer: heißt, man muss sich schon etwas Mühe geben, um eine
MP3-Library zu finden, die /kein/ MP2 kann.

Ogg allerdings ist ein komplett anderes Format. Sowohl der Container als
auch der Codec haben nichts mit MP3 & Co gemein, aleine schon aus
patentrechtlichen Gründen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das /zufällig/
unterstützt wird, ist nahe null.
Und selbst wenn: durch Umbenennen auf .MP3 würde man zumindest mal eine
ganze Reihe von Windows-Programmen abhängen, die über die nunmehr nicht
mehr mit dem Container-Format konsistente Dateiendung stolpern würden.
Post by Thomas Einzel
In Summe sehe ich meine Auffassung für Musikarchive keine
verlustbehafteten codecs zu verwenden bestätigt. Macht nur Ärger.
Flac spielen auch etliche Player nicht ab. Nicht viel weniger, als jene,
die kein Ogg können.
=> Wenn ich Ogg brauche, kaufe ich mir halt einen Player der auch Ogg kann.

Oder aber, man nimmt halt gleich freie Software. Die spielen fast immer
so ziemlich alle gängigen Formate ab, egal, ob das nun VLC, Kodi oder
MPD oder was auch immer ist.
Mit proprietären Firmwares (bekanntlich ohne Updates) rennt man immer
früher oder später vor die Wand. Und dann ist der jeweilige Player nur
noch ein Briefbeschwerer, also wirtschaftlicher Totalschaden, oder aber
zumindest in der Nutzbarkeit stark eingeschränkt.

Die einzige Alternative wäre Transkodieren, aber davon wird die Qualität
auch nicht wirklich besser. Das ist letztlich das Konzept hinter DLNA.
Ehrlich gesagt finde ich aber das Konzept hinter MPD wesentlich
sinnvoller, zumal es schon seit Jahren kein Problem mehr mit der
Rechenleistung des Wiedergabeequipments gibt. Jede (smarte) Armbanduhr
hat dafür mittlerweile genug. Bei mir macht ein alter Pi Model 1 den Job.


Marcel
Peter Blancke
2019-03-11 08:27:37 UTC
Permalink
Post by Helmut Waitzmann
Post by Peter Blancke
Mein WLAN-Radio HAMA D3100
Recte: HAMA DIR3100MS.
Post by Helmut Waitzmann
Post by Peter Blancke
behauptet aber in allen Ordnern, die lediglich Dateien im
OGG-Format haben, diese Ordner seien leer.
Das bedeutet, dass es die Dateien nicht wahrnimmt –
wahrscheinlich, weil sie den falschen Dateinamen (»*.ogg« statt
»*.mp3«) haben.
Auch wenn Thomas inzwischen aus dem Handbuch zitiert hat – probier
doch einfach mal, so eine OGG‐Datei nur umzubenennen (oder ihr
zusätzlich einen MP3‐Namen zu geben).
Gerade ausprobiert, das wäre ja fast zu einfach. Nein, das geht
nicht, das Format OGG-Vorbis bleib -- wie erwartet -- unerkannt.

Gruß,

Peter Blancke
--
Hoc est enim verbum meum!
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