Discussion:
Bluetooth Mikrofon
(zu alt für eine Antwort)
Martin Τrautmann
2020-05-19 10:08:28 UTC
Permalink
Hallo,

hat jemand Erfahrungen mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?

Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur Aufnahme,
evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe.

https://geizhals.de/?cat=djstudiomikro&xf=6895_Bluetooth zeigt
Spielzeug ab 20 €.


Aufnahmeziel ist vor allem Sprache - also eher so ein System wie
https://geizhals.de/?cat=djdrsytm&xf=9934_Mikrofonsystem+(Clip)

Bluetooth ist dort aber wohl unüblich - vielleicht, weil es für den
Zweck ungeeignet ist?

Möglich wäre entweder ein Mikrofon mit Sender oder ein Adapter, mit dem
ich ein Mikrofonsignal per bluetooth übertragen kann.

Wenn ich beim Chinesen nach so etwas suche, dann finde ich erst mal nur
Adapter als Empfänger, aber keine Mic-Sender.

Danke,
Martin
HR Ernst
2020-05-19 10:40:15 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Hallo,
hat jemand Erfahrungen mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur Aufnahme,
evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe.
https://geizhals.de/?cat=djstudiomikro&xf=6895_Bluetooth zeigt
Spielzeug ab 20 €.
Aufnahmeziel ist vor allem Sprache - also eher so ein System wie
https://geizhals.de/?cat=djdrsytm&xf=9934_Mikrofonsystem+(Clip)
Bluetooth ist dort aber wohl unüblich - vielleicht, weil es für den
Zweck ungeeignet ist?
Möglich wäre entweder ein Mikrofon mit Sender oder ein Adapter, mit dem
ich ein Mikrofonsignal per bluetooth übertragen kann.
Wenn ich beim Chinesen nach so etwas suche, dann finde ich erst mal nur
Adapter als Empfänger, aber keine Mic-Sender.
Danke,
Martin
Vielleicht in der Art:
https://www.ebay.de/c/9031405266?iid=274343275617
bzw.
https://www.amazon.de/Bluetooth-Handmikrofon-Empf%C3%A4nger-kompatibel-Lautsprecher/dp/B07BLVTT9C/ref=sr_1_7?adgrpid=70779149443&dchild=1&gclid=EAIaIQobChMIoJCG8d2_6QIVjrh3Ch2UTwpREAAYAyAAEgLudPD_BwE&hvadid=352958013284&hvdev=c&hvlocphy=1004363&hvnetw=s&hvqmt=b&hvrand=6826550999035549266&hvtargid=kwd-422364583896&hydadcr=4086_1718537&keywords=tonor+wireless+microphone&qid=1589884667&sr=8-7
oder ein Bluetooth-Headset?
--
Gruß

HR Ernst
Martin Τrautmann
2020-05-19 10:58:31 UTC
Permalink
Post by HR Ernst
Post by Martin Τrautmann
Hallo,
hat jemand Erfahrungen mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
https://www.ebay.de/c/9031405266?iid=274343275617
bzw.
https://www.amazon.de/Bluetooth-Handmikrofon-Empf%C3%A4nger-kompatibel-Lautsprecher/dp/B07BLVTT9C/ref=sr_1_7?adgrpid=70779149443&dchild=1&gclid=EAIaIQobChMIoJCG8d2_6QIVjrh3Ch2UTwpREAAYAyAAEgLudPD_BwE&hvadid=352958013284&hvdev=c&hvlocphy=1004363&hvnetw=s&hvqmt=b&hvrand=6826550999035549266&hvtargid=kwd-422364583896&hydadcr=4086_1718537&keywords=tonor+wireless+microphone&qid=1589884667&sr=8-7
Vielleicht? Das klingt nicht sehr überzeugend. Und auf der ebay-Seite
sind Informationen Mangelware.

https://www.amazon.de/Bluetooth-Handmikrofon-Empf%C3%A4nger-kompatibel-Lautsprecher/dp/B07BLVTT9C
zeigt ein wenig mehr - aber was das Ding kann, da werde ich nicht schlau
draus. Wozu will ich den 6.35 mm Klinkenstecker? Und wie überträgt das
Mikrofon zum Empfänger?

Für mich sieht das so aus, als gäbe es eine UHF-Verbindung zwischen Mic
und Empfänger.

Zusätzlich kann man via Bluetooth Audio zum Empfänger übertragen.

Aber ich sehe nicht dass ich vom Mic via Bluetooth zum Smartphone
komme.
Post by HR Ernst
oder ein Bluetooth-Headset?
Nein, ich will keine Kopfhörer - nur Mic.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2020-05-19 12:05:35 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Hallo,
hat jemand Erfahrungen mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur Aufnahme,
evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe.
Warst Du schon mal hier?

https://mikrofon-tests.de/bluetooth-mikrofon/

Dsa Sena BT10 scheint sowas zu sein.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Martin Τrautmann
2020-05-19 12:44:02 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Martin Τrautmann
Hallo,
hat jemand Erfahrungen mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur Aufnahme,
evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe.
Warst Du schon mal hier?
https://mikrofon-tests.de/bluetooth-mikrofon/
Dort interessant ist wohl vor allem der Satz
"Wegen der geringen Auswahl auf dem Markt ist die Frage nach dem besten
Bluetooth Mikrofon abhängig vom Verwendungszweck"

Ansonsten aber wirkt die Seite wie der typische Amazon Affiliate Spam -
ich glaube nicht, dass dieser "Tester" die Teile je in der Hand hatte.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2020-05-19 13:40:15 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Ansonsten aber wirkt die Seite wie der typische Amazon Affiliate Spam -
ich glaube nicht, dass dieser "Tester" die Teile je in der Hand hatte.
Ja, nun, aber wenigstens werden Produkte genannt.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
HR Ernst
2020-05-19 15:24:36 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Martin Τrautmann
Ansonsten aber wirkt die Seite wie der typische Amazon Affiliate Spam -
ich glaube nicht, dass dieser "Tester" die Teile je in der Hand hatte.
Ja, nun, aber wenigstens werden Produkte genannt.
-ras
Aber der "feine Herr" wollte doch nur _von unsgetestete_ Geräte genannt
bekommen, womöglich noch mit Referenzen etc. ;-(
--
Gruß

HR Ernst
Heiko Kürschner
2020-05-19 15:03:36 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
hat jemand Erfahrungen mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
Beides zusammen nicht. Und werde ich wohl auch niemals.
Post by Martin Τrautmann
Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur Aufnahme,
evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe.
Bluetooth in einer Richtung mag ja noch gehen, aber zeitgleiche
Wiedergabe? Die Latenzen sind so hoch, das Du noch zwei, drei Wörter
abbrichst, weil Dich das Echo aus dem Konzept bringt.

Die Frage ist, was Du machen willst und welche Qualität Du haben möchtest.
Post by Martin Τrautmann
Bluetooth ist dort aber wohl unüblich - vielleicht, weil es für den
Zweck ungeeignet ist?
Bluetooth ist für bidirektionaler Echtzeit prinzipiell untauglich.
Post by Martin Τrautmann
Möglich wäre entweder ein Mikrofon mit Sender oder ein Adapter, mit dem
ich ein Mikrofonsignal per bluetooth übertragen kann.
Für Dich scheint Bluetooth zwingend sein zu wollen. Da bleibt eigentlich
nur ein Bluetooth-Babyfon, für mehr taugt imho die Technik bei Audio
nicht (ok, Lautsprecher, da unidirektional).

Grüße
Kürsche
Martin Τrautmann
2020-05-19 15:22:41 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur Aufnahme,
evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe.
Bluetooth in einer Richtung mag ja noch gehen, aber zeitgleiche
Wiedergabe? Die Latenzen sind so hoch, das Du noch zwei, drei Wörter
abbrichst, weil Dich das Echo aus dem Konzept bringt.
Ja, das war meine Befürchtung - daher das Eventuell.
Post by Heiko Kürschner
Die Frage ist, was Du machen willst und welche Qualität Du haben möchtest.
Video und Ton zusammenschneiden

Üblicherweise verwendet man wohl UHF-Mikrofone, zwischen Mikrofon und
Receiver mit Analog-Ausgang. Oder ist dort Digital-Aufnahme schon
üblich? Mir scheint, man geht eher über XLR oder Stereoklinke, als über
USB - oder eben BT.
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Bluetooth ist dort aber wohl unüblich - vielleicht, weil es für den
Zweck ungeeignet ist?
Bluetooth ist für bidirektionaler Echtzeit prinzipiell untauglich.
Naja - es gibt durchaus Headsets, die wohl funktionieren. Aber den
eigenen Ton hört man dort wohl direkt, ohne hin und her über BT.
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Möglich wäre entweder ein Mikrofon mit Sender oder ein Adapter, mit dem
ich ein Mikrofonsignal per bluetooth übertragen kann.
Für Dich scheint Bluetooth zwingend sein zu wollen. Da bleibt eigentlich
nur ein Bluetooth-Babyfon, für mehr taugt imho die Technik bei Audio
nicht (ok, Lautsprecher, da unidirektional).
Heutige Laptops und Smartphone haben keine Audio-Eingänge mehr. Schon
der 3.5 mm Stereo-Ausgang ist ein verschwindender Anachronismus.

BT-Kopfhörer sind da schon Standard.
BT-Aufnahmen sind aber wohl noch unüblich und die absolute Ausnahme.
Heiko Kürschner
2020-05-19 19:17:23 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Die Frage ist, was Du machen willst und welche Qualität Du haben möchtest.
Video und Ton zusammenschneiden
Ob da die Qualität eines 20, 30 Eurogerätes überzeugt?

Ab und an mache ich auch (Musik-)Videos.
Zwei Kameras und ein Digitalrekorder.
Der Kameraton ist für mich viel zu rauschig und aus 15, 20 Meter
Entfernung schon viel zu asynchron zum Bild. Daher verwende ich einen
Digitalrekorder direkt an der Klangquelle. Am Anfang jeder Aufnahme dann
eben gut sichtbar in die Hände klatschen oder irgendwelche andere
perkussive Töne mit optischen Erkennen tätigen.
Post by Martin Τrautmann
Üblicherweise verwendet man wohl UHF-Mikrofone, zwischen Mikrofon und
Receiver mit Analog-Ausgang. Oder ist dort Digital-Aufnahme schon
üblich? Mir scheint, man geht eher über XLR oder Stereoklinke, als über
USB - oder eben BT.
Kommt auch wieder drauf an, was man macht.
Bei Film/Video wird meist mit Richtmikrophon geangelt und Digital
mitgeschnitten. Die Mikrophone sind häufig Kondensatormikrophone. Ergo
benötigen Phantomspeisung und natürlich ist da XLR zwingend.
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Bluetooth ist dort aber wohl unüblich - vielleicht, weil es für den
Zweck ungeeignet ist?
Bluetooth ist für bidirektionaler Echtzeit prinzipiell untauglich.
Naja - es gibt durchaus Headsets, die wohl funktionieren. Aber den
eigenen Ton hört man dort wohl direkt, ohne hin und her über BT.
Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit. Kannst ja mal im Schnittprogramm
in 5 ms-Schritten zwei gleiche Tonstücke zueinander verschieben und
schauen, ab wann das für Dich grausam wird.
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Möglich wäre entweder ein Mikrofon mit Sender oder ein Adapter, mit
dem ich ein Mikrofonsignal per bluetooth übertragen kann.
Digitalrekorder an der Tonquelle und später im Schnitt synchronisieren.
Allerdings, den Digitalrekorder testen. Da hat jeder seine Vorzüge und
Schwächen. Und ganz billig sind die auch nicht. Da gibt es auch welche
mit Fernbedienung. Aber da sollte man sich vorher genau informieren (bei
WLAN soll das nicht immer so funktionieren, wie es soll)
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Für Dich scheint Bluetooth zwingend sein zu wollen. Da bleibt
eigentlich nur ein Bluetooth-Babyfon, für mehr taugt imho die Technik
bei Audio nicht (ok, Lautsprecher, da unidirektional).
Heutige Laptops und Smartphone haben keine Audio-Eingänge mehr. Schon
der 3.5 mm Stereo-Ausgang ist ein verschwindender Anachronismus.
Na, eine USB-Soundkarte für 6,50 sollte da weit zuverlässiger arbeiten.
Aber auch die haben Latenzen, denn: USB ist paketorientiert; Ton ist ein
konstanter Fluß von Information.
Post by Martin Τrautmann
BT-Kopfhörer sind da schon Standard.
Noch ein Grund, warum ich auf Smartphones verzichte.

Grüße
Kürsche
Martin Τrautmann
2020-05-20 11:57:10 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Ob da die Qualität eines 20, 30 Eurogerätes überzeugt?
Das wäre eben zu prüfen.
Es geht keineswegs um professionelle Anwendungen - aber um eine
Anwendung, wo Ton und Bild mit einem Handy allein einfach deutlich zu
mies sind.

Ton via BT von einem externen Handy wär' schon mal besser.

Und Video vom einen Handy, Tonaufnahme mit einem anderen Handy (mit
externem Clip-Mikrofon) wär' das, was schon mal ausreichend viel besser
sein könnte.
Post by Heiko Kürschner
Der Kameraton ist für mich viel zu rauschig und aus 15, 20 Meter
Entfernung schon viel zu asynchron zum Bild. Daher verwende ich einen
Digitalrekorder direkt an der Klangquelle. Am Anfang jeder Aufnahme dann
eben gut sichtbar in die Hände klatschen oder irgendwelche andere
perkussive Töne mit optischen Erkennen tätigen.
Ich hab' oben auf dem Dachboden noch ein Uher Tonbandgerät. Ansonsten
habe ich mit Audioaufnahmen bisher nix am Hut.
Post by Heiko Kürschner
Na, eine USB-Soundkarte für 6,50 sollte da weit zuverlässiger arbeiten.
Aber auch die haben Latenzen, denn: USB ist paketorientiert; Ton ist ein
konstanter Fluß von Information.
USB ist für mich da schon die veraltete Technik - ob es mit einem
USB-to-USB-C-Adapter noch funktioniert?

Schönen Gruß
Martin
Martin Τrautmann
2020-05-20 12:26:21 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Ob da die Qualität eines 20, 30 Eurogerätes überzeugt?
Das wäre eben zu prüfen.
Es geht keineswegs um professionelle Anwendungen - aber um eine
Anwendung, wo Ton und Bild mit einem Handy allein einfach deutlich zu
mies sind.

Ton via BT von einem externen Mikrofon wär' schon mal besser.

Und Video vom einen Handy, Tonaufnahme mit einem anderen Handy (mit
externem Clip-Mikrofon) wär' das, was schon mal ausreichend viel besser
sein könnte.
Post by Heiko Kürschner
Der Kameraton ist für mich viel zu rauschig und aus 15, 20 Meter
Entfernung schon viel zu asynchron zum Bild. Daher verwende ich einen
Digitalrekorder direkt an der Klangquelle. Am Anfang jeder Aufnahme dann
eben gut sichtbar in die Hände klatschen oder irgendwelche andere
perkussive Töne mit optischen Erkennen tätigen.
Ich hab' oben auf dem Dachboden noch ein Uher Tonbandgerät. Ansonsten
habe ich mit Audioaufnahmen bisher nix am Hut.
Post by Heiko Kürschner
Na, eine USB-Soundkarte für 6,50 sollte da weit zuverlässiger arbeiten.
Aber auch die haben Latenzen, denn: USB ist paketorientiert; Ton ist ein
konstanter Fluß von Information.
USB ist für mich da schon die veraltete Technik - ob es mit einem
USB-to-USB-C-Adapter noch funktioniert?

Schönen Gruß
Martin
Heiko Kürschner
2020-05-20 13:08:27 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Ob da die Qualität eines 20, 30 Eurogerätes überzeugt?
Das wäre eben zu prüfen.
Das sowieso. Egal bei welchem Preis.
Post by Martin Τrautmann
Es geht keineswegs um professionelle Anwendungen - aber um eine
Anwendung, wo Ton und Bild mit einem Handy allein einfach deutlich zu
mies sind.
Das ist mir klar. Sonst wäre die Frage eine ganz andere.
Post by Martin Τrautmann
Ton via BT von einem externen Mikrofon wär' schon mal besser.
Das kann man nur sagen, wenn man beides verglichen hat, auf das Dein
'wär' schonmal hindeutet. Allerdings kommt bei BT die
Verbindungsunsicherheit hinzu.
Post by Martin Τrautmann
Und Video vom einen Handy, Tonaufnahme mit einem anderen Handy (mit
externem Clip-Mikrofon) wär' das, was schon mal ausreichend viel besser
sein könnte.
Dazu kann ich nichts sagen. Smartphones, Tabletts, etc. sind wegen ihrem
geschlossenen Systems und den völlig überteuerten Preisen in meiner Welt
nicht vorhanden.
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Der Kameraton ist für mich viel zu rauschig und aus 15, 20 Meter
Entfernung schon viel zu asynchron zum Bild. Daher verwende ich einen
Digitalrekorder direkt an der Klangquelle. Am Anfang jeder Aufnahme
dann eben gut sichtbar in die Hände klatschen oder irgendwelche andere
perkussive Töne mit optischen Erkennen tätigen.
Ich hab' oben auf dem Dachboden noch ein Uher Tonbandgerät. Ansonsten
habe ich mit Audioaufnahmen bisher nix am Hut.
Aufgrund meiner Freunde und meiner Neigung, Instrumente zu - ähm -
klingen zu bringen, eigentlich täglich.
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Na, eine USB-Soundkarte für 6,50 sollte da weit zuverlässiger arbeiten.
Aber auch die haben Latenzen, denn: USB ist paketorientiert; Ton ist
ein konstanter Fluß von Information.
USB ist für mich da schon die veraltete Technik - ob es mit einem
USB-to-USB-C-Adapter noch funktioniert?
Adapter sind immer ein Problem. Und kleine Abweichungen in den Maßen,
im verwendeten Material, etc. können die Freude schon trüben.
Die Audiohersteller verwenden bewußt, wenn USB angeboten wird, USB-2.
USB-3 bringt keine Vorteile. Bei USB-2 können rund 60 Kanäle mit 48 kHz
zeitgleich übertragen werden.
Veraltet würde ich USB(-2) bei Tonübertragung nicht ansehen.

Apropos USB-C: Der Alptraum eines gealterten Menschen und/oder den
Feinmotorik nicht so versierten. Letzteres trifft auf mich nicht zu,
jedenfalls solange ich es noch (mit Hilfsmitteln) erkennen kann.
Heiko Kürschner
2020-05-20 13:31:35 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Es geht keineswegs um professionelle Anwendungen - aber um eine
Anwendung, wo Ton und Bild mit einem Handy allein einfach deutlich zu
mies sind.
Du schreibst 'Ton und Bild'. Ist damit gemeint, die Bildqualität ist zu
schlecht, oder die fehlende Möglichkeit, zwischen den Blickwinkeln zu
wechseln?
Post by Martin Τrautmann
Ton via BT von einem externen Mikrofon wär' schon mal besser.
Ja, die Kastration der Technik, weil immer mehr auf weniger Raum Platz
finden soll. Und eine ordentliche Buchse für eine Verbindung den teuren
Platz benötigt.
Die Frage, was Dir eine Verbesserung wert ist, kannst nur Du für Dich
beantworten.
Da Du ja eh noch schneiden willst, besteht die Möglichkeit ein externes
unabhängiges Gerät zu verwenden. Dein Spulentonband von Uher dürfte da
nicht praktisch genug sein. ;-) Eine Möglichkeit wären Digitalrekorder.
Allerdings geht es da erst bei 80 Euro los (im Consumerbereich sicherlich
auch schon vorher, aber da sollte man zwingend vor Kauf testen oder die
Rückgabemöglichkeit mit vereinbaren).
Da wäre, um irgendwelche Namen mal zu sagen Zoom H1n, Tascam DR-05X mit
knapp 90 Euro eine Möglichkeit.
Post by Martin Τrautmann
Und Video vom einen Handy, Tonaufnahme mit einem anderen Handy (mit
externem Clip-Mikrofon) wär' das, was schon mal ausreichend viel besser
sein könnte.
Kann ich mir vorstellen. Noch dazu (das trifft auch auf die
Digitalrekorder zu) jede Berührung deutlich wahrnehmbare Geräusche
verursacht.
Reicht es da nicht, das eine Handy hinzulegen (Ton) und mit dem anderen
das Video aufzunehmen und das dann im Schnittprogramm zusammenzuschneiden?

Grüße
Kürsche
Martin Τrautmann
2020-05-20 16:43:59 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Es geht keineswegs um professionelle Anwendungen - aber um eine
Anwendung, wo Ton und Bild mit einem Handy allein einfach deutlich zu
mies sind.
Du schreibst 'Ton und Bild'. Ist damit gemeint, die Bildqualität ist zu
schlecht, oder die fehlende Möglichkeit, zwischen den Blickwinkeln zu
wechseln?
Bild taugt, Ton ist auf 2 m Entfernung oder mehr aber völlig nutzlos.
Post by Heiko Kürschner
Da Du ja eh noch schneiden willst, besteht die Möglichkeit ein externes
unabhängiges Gerät zu verwenden. Dein Spulentonband von Uher dürfte da
nicht praktisch genug sein. ;-) Eine Möglichkeit wären Digitalrekorder.
Allerdings geht es da erst bei 80 Euro los (im Consumerbereich sicherlich
auch schon vorher, aber da sollte man zwingend vor Kauf testen oder die
Rückgabemöglichkeit mit vereinbaren).
Mit dem Smartphone hat man sogar schon die elektronische Wasserwaage
dabei, ebenso mindestens WLAN, Bluetooth und hinreichend große
Speicherkapazität (256 GB), also quasi mehr, als man von einem
Digitalrekorder erwarten kann.
Post by Heiko Kürschner
Kann ich mir vorstellen. Noch dazu (das trifft auch auf die
Digitalrekorder zu) jede Berührung deutlich wahrnehmbare Geräusche
verursacht.
Reicht es da nicht, das eine Handy hinzulegen (Ton) und mit dem anderen
das Video aufzunehmen und das dann im Schnittprogramm zusammenzuschneiden?
Krawattenmikrofone haben sich dort schon gut bewährt - auch mit
UHF-Übertragung per Funk.

Ein Smartphone als Aufnahmegerät könnte man schlecht als Alternative
aufstellen, zumal das auch nur völlig statisch möglich wäre.
Bernd Mayer
2020-05-21 00:16:32 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Heutige Laptops und Smartphone haben keine Audio-Eingänge mehr. Schon
der 3.5 mm Stereo-Ausgang ist ein verschwindender Anachronismus.
Hallo,

angeregt durch Dein posting habe ich mal kurz recherchiert ob es möglich
ist, eine USB-Soundcard an ein Android Smartphone anzuschliessen.

Ich habe u.A. dieses youtube-Video dazu gefunden:


Ich konnte danach eine externe USB-Soundcard, ein Behringer UCA-200,
über einen OTG-Adapter an ein Samsung S5-Neo anschließen und das wurde
erkannt.

Mich interessiert das u.A. wegen der diversen Audio-Meßprogrammen die es
für Smartphones gibt.

Aufnahmen und weitere Tests mit andern Smartphones und USB-Soundcards,
etwa einem ZOOM-H1, stehen noch aus.

Wenn das funktioniert dann stehen ja einige Möglichkeiten offen.


Bernd Mayer
Ralph Aichinger
2020-05-19 19:00:26 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Bluetooth in einer Richtung mag ja noch gehen, aber zeitgleiche
Wiedergabe? Die Latenzen sind so hoch, das Du noch zwei, drei Wörter
abbrichst, weil Dich das Echo aus dem Konzept bringt.
Mit Kopfhörer kein Problem.
Post by Heiko Kürschner
Bluetooth ist für bidirektionaler Echtzeit prinzipiell untauglich.
... und trotzdem telefonieren Leute in annähernder Echtzeit drüber.

/ralph
--
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https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Heiko Kürschner
2020-05-19 19:20:51 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Post by Heiko Kürschner
Bluetooth ist für bidirektionaler Echtzeit prinzipiell untauglich.
... und trotzdem telefonieren Leute in annähernder Echtzeit drüber.
Und das eigene Wort wird erst zum Handy und dann von da zu Deinem
Kopfhörer geleitet? Das wage ich arg zu bezweifeln. Das wird mit ziemlich
großer Sicherheit direkt vom Mikro zum Kopfhörer geleitet.

Grüße
Kürsche
Ralph Aichinger
2020-05-19 19:31:24 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Und das eigene Wort wird erst zum Handy und dann von da zu Deinem
Kopfhörer geleitet? Das wage ich arg zu bezweifeln. Das wird mit ziemlich
großer Sicherheit direkt vom Mikro zum Kopfhörer geleitet.
Trotzdem funktioniert es halbwegs synchron, daß auch das
Gegenüber nicht irritiert wird. Beim Telefonieren kommt
ja noch die Verzögerung des Netzes und des Geräts des
Gegenübers dazu, und da ist BT völlig unproblematisch.

Wenn Musiker live zusammenspielen mag die Latenz von BT zu viel
sein, für Filmaufnahmen, wo man eine Konstante Verzögerung
zwischen Video und Ton ausgleichen kann, ist sie vermutlich
überhaupt kein Problem.

Wenn man einen Ton aus der Kamera hat, dann kann man ja auch
noch mit einem bekannten Tonereignis auf beiden Spuren die
"echte" Tonspur zurechtruckeln.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Heiko Kürschner
2020-05-19 23:53:56 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Und das eigene Wort wird erst zum Handy und dann von da zu Deinem
Kopfhörer geleitet? Das wage ich arg zu bezweifeln. Das wird mit
ziemlich großer Sicherheit direkt vom Mikro zum Kopfhörer geleitet.
Trotzdem funktioniert es halbwegs synchron, daß auch das Gegenüber nicht
irritiert wird. Beim Telefonieren kommt ja noch die Verzögerung des
Netzes und des Geräts des Gegenübers dazu, und da ist BT völlig
unproblematisch.
Für den Gegenüber ist es egal, ob ich BT oder Draht verwende.
Anders sieht es schon aus, wenn mein Gesprächspartner auf Laut gestellt
hat und ich mein Gesprochenes nochmal mit teils über eine Sekunde
Verzögerung nochmal hören darf.
Es geht ja nicht um die Irritierung des Gegenüber, sondern um einen
selbst. Wenn da die Latenz von BT zuschlägt kommt man aus dem Konzept.
Wenn Musiker live zusammenspielen mag die Latenz von BT zu viel sein,
Das geht soweit, das nichts mehr geht. Sänger sind da meist als erstes
draußen.
für Filmaufnahmen, wo man eine Konstante Verzögerung zwischen Video und
Ton ausgleichen kann, ist sie vermutlich überhaupt kein Problem.
Richtig. Aber der OP schrieb "evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe".
Wenn man einen Ton aus der Kamera hat, dann kann man ja auch noch mit
einem bekannten Tonereignis auf beiden Spuren die "echte" Tonspur
zurechtruckeln.
Nicht wirklich. Ich nehme hin und wieder einen Freund mit mehreren
Kameras und Digitalrekorder auf. Digitalrekorder direkt an der Tonquelle.
Die Kameras zwischen 10 und 30 Meter entfernt. Für den Sync klatsche ich
sichtbar für alle Kameras in die Hände.
Schallgeschwindigkeit 343,2 m/s. Bei 25 Bilder pro Sekunde sind pro Bild
40ms, also 20ms die du den Ton hin und herschieben kannst (übrigens bei
20ms Latenz geben schon viele Sänger auf). 15 Meter mit der Kamera von
der Tonquelle weg sind 43,7 ms Differenz zwischen Bild und Ton. Bei
Sprache mag das noch angehen, bei Musik (Saitenanschlag, Tastendruck,
Perkussion) sieht man es, das Bild und Ton nicht synchron sind.
Die Klappe beim Film hat schon handfeste Gründe. Ich leide ja schon
darunter, das ich meine Kameras nicht synchron laufen lassen kann,
deswegen nehme ich mit 50 Bildern auf und schneide auf 25 Bildern pro
Sekunde. Nur um die Asynchronität zwischen den Kameraaufnahmen zu
minimieren. Sind dann immer noch bis zu 10 ms Versatz, aber damit können
wir Leben. Notfalls wird anders geschnitten.

Grüße
Kürsche
Heiko Kürschner
2020-05-20 00:13:07 UTC
Permalink
Für den Sync klatsche ich sichtbar für alle Kameras in die Hände.
Vergessen zu sagen. Unmittelbar neben der Tonquelle und damit an am
Tonaufnahmegerät. Sonst hat es keinen Nutzen. Trotzdem sollte man immer
mal wieder Bild und Ton auf Synchronität prüfen. Keine bezahlbare Kamera
macht exakt 25 oder 50 Bilder in der Sekunde.
Meine Erfahrung bei 30 Minuten-Aufnahmen mit Kameras um die 400 Euro pro
Stück: 3 bis 5 Bilder Differenz zum Ton.
Ob das jetzt gut oder schlecht ist, kann ich nicht beurteilen. Für mich
heißt das, daß ich immer wieder kontrollieren muß und Bilder meist
rausschneiden muß. Die Kamera also 25,003 Bilder pro Sekunde liefert.

Grüße
Kürsche
Ralph Aichinger
2020-05-20 00:14:43 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Nicht wirklich. Ich nehme hin und wieder einen Freund mit mehreren
Kameras und Digitalrekorder auf. Digitalrekorder direkt an der Tonquelle.
Die Kameras zwischen 10 und 30 Meter entfernt. Für den Sync klatsche ich
sichtbar für alle Kameras in die Hände.
Nicht jeder filmt von so weit weg mit dem Tele. Wenn du z.B. ein
Interview aus 2m Abstand machst, dann ist die Schallaufzeit kein
Problem.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Heiko Kürschner
2020-05-20 12:28:18 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Post by Heiko Kürschner
Nicht wirklich. Ich nehme hin und wieder einen Freund mit mehreren
Kameras und Digitalrekorder auf. Digitalrekorder direkt an der Tonquelle.
Die Kameras zwischen 10 und 30 Meter entfernt. Für den Sync klatsche
ich sichtbar für alle Kameras in die Hände.
Nicht jeder filmt von so weit weg mit dem Tele. Wenn du z.B. ein
Interview aus 2m Abstand machst, dann ist die Schallaufzeit kein
Problem.
Das ist richtig.
Aber da kann man eine USB-Soundkarte (mit Adapterkabel) nehmen. Weit
billiger und mehr Auswahl in den Qualitäten.

Mich irritiert, was der OP eingangs schrieb:
"... mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur Aufnahme,
evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe."

Android-Gerät muß kein Smartphone sein (falls es doch als Telefon
verwendbar ist, sollte diese Funktion während der Aufnahme eh deaktiviert
sein. Zum einen wegen jähem Ende bei einem Anruf zum Anderen können
Tonstörungen entstehen).
Evtl. wird es benötigt, um die Kamera über entsprechender Software
fernzusteuern.

Extra Mikrophon, weil es bewegt werden soll (könnte auf Interview
hindeuten) oder/und weil das Mikrophon in dem Androidgerät schlicht
untauglich für brauchbare Aufnahmen ist. Oder/und weil die Entfernung zum
Objekt größer ist. Dann hat man unter Umständen die Schallaufzeiten zu
berücksichtigen.

Da wären noch viele Fragen.
Kurz: Für bidirektionalen Signalfluß mit akzeptablen Latenzen ist derzeit
Bluetooth schlicht nicht brauchbar. Oder, und da kommt die individuelle
Sichtweise zum tragen, man hält eine geringe Qualität für ausreichend.
Martin Τrautmann
2020-05-20 12:48:03 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Post by Ralph Aichinger
Nicht jeder filmt von so weit weg mit dem Tele. Wenn du z.B. ein
Interview aus 2m Abstand machst, dann ist die Schallaufzeit kein
Problem.
Das ist richtig.
Aber da kann man eine USB-Soundkarte (mit Adapterkabel) nehmen. Weit
billiger und mehr Auswahl in den Qualitäten.
Wie gesagt: Das Laptop hat nur noch USB-C, das Smartphone nur Micro-USB
mit Zweifeln, ob das als Eingang taugt.

Bluetooth haben beide.
Post by Heiko Kürschner
"... mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur Aufnahme,
evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe."
Wenn man schon ein kabelloses System hat, dann kann man das womöglich
auch gleich für manch andere Zwecke verwenden.

Wenn die Latenz zu groß würde und man gleichzeitig direktes, wie auch
verzögertes Signal als Echo hätte, dann würde as ausscheiden.

Dieser Zweck ist daher aber nur "eventuell". Da oftmals
Bluetooth-Mikrofone ausrücklich für Karaoke angeboten werden scheint das
aber durchaus möglich zu sein.

Hauptziel ist die getrennte Tonaufnahme, um Bild und Ton von einem oder
mehreren Geräten zusammenzuschneiden.
Post by Heiko Kürschner
Android-Gerät muß kein Smartphone sein (falls es doch als Telefon
verwendbar ist, sollte diese Funktion während der Aufnahme eh deaktiviert
sein. Zum einen wegen jähem Ende bei einem Anruf zum Anderen können
Tonstörungen entstehen).
Evtl. wird es benötigt, um die Kamera über entsprechender Software
fernzusteuern.
Nein, Fernsteuerung ist kein Muss - wäre aber natürlich nett. Wir
bekamen ein Gudsen Moza Mini-S als Handystativ geliehen. Das scheint via
Bluetooth vom Handgriff mit der Handykamera zu kommunizieren.

Ob man damit eine Tonaufnahmeapp ebenfalls starten kann ist mir
unbekannt - aber das wäre natürlich durchaus praktisch.
Post by Heiko Kürschner
Extra Mikrophon, weil es bewegt werden soll (könnte auf Interview
hindeuten) oder/und weil das Mikrophon in dem Androidgerät schlicht
untauglich für brauchbare Aufnahmen ist. Oder/und weil die Entfernung zum
Objekt größer ist. Dann hat man unter Umständen die Schallaufzeiten zu
berücksichtigen.
Am besten wäre ein Krawattenmikro mit Windschutz geeignet. Die
Windgeräusche mit dem Handy waren unerträglich.
Post by Heiko Kürschner
Kurz: Für bidirektionalen Signalfluß mit akzeptablen Latenzen ist derzeit
Bluetooth schlicht nicht brauchbar. Oder, und da kommt die individuelle
Sichtweise zum tragen, man hält eine geringe Qualität für ausreichend.
Da es derzeit primär nur um Sprachaufnahmen (Vortrag) ging sind die
Qualitätsansprüche sicherlich deutlich geringer als es für
Profi-Musik-Aufnahmen gewünscht und benötigt wird.

Schönen Gruß
Martin
Ralph Aichinger
2020-05-20 13:22:11 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Wie gesagt: Das Laptop hat nur noch USB-C, das Smartphone nur Micro-USB
mit Zweifeln, ob das als Eingang taugt.
"nur noch USB-C" ist gut. Damit kannst du eh jede übliche USB-Soundkarte
anschließen, bzw. jedes übliche USB-Audiointerface.
Post by Martin Τrautmann
Wenn man schon ein kabelloses System hat, dann kann man das womöglich
auch gleich für manch andere Zwecke verwenden.
Klar kann man. Nur muß man halt wissen, ob man die Mehrkosten zahlen
will.

Oder anders gesagt: Zuerst eine umständliche und teure Lösung zu wählen
um nachher eventuell vielseitiger zu sein, das zahlt sich oft nicht
aus.
Post by Martin Τrautmann
Da es derzeit primär nur um Sprachaufnahmen (Vortrag) ging sind die
Qualitätsansprüche sicherlich deutlich geringer als es für
Profi-Musik-Aufnahmen gewünscht und benötigt wird.
Wenn das mit dem kabellos kein "Muß" ist, dann würd ich schlicht
ein USB-Mikrofon nehmen, fürs Notebook. Oder ein Semiprofi-Audiointerface
mit XLR-Stecker und Phantomspeisung wenn es vielseitiger sein soll.

/ralph
--
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ausserirdische sind gesund
Martin Τrautmann
2020-05-20 16:39:11 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
"nur noch USB-C" ist gut. Damit kannst du eh jede übliche USB-Soundkarte
anschließen, bzw. jedes übliche USB-Audiointerface.
Wie das? Schon rein mechanisch passen die USB-A-Stecker nicht in die
Thuderbolt-3-Buchsen.

Den ersten nutzlosen USB-Adapter habe ich schon durch. Mit dem
akzeptierte das Laptop weder USB-Speichersticks noch USB-Festplatte oder
USB-CDROM.

Erst mit dem zweiten Teil funktionierte das solide. Da ist also deutlich
mehr drin als nur ein mechanischer Adapter.
Post by Ralph Aichinger
Post by Martin Τrautmann
Da es derzeit primär nur um Sprachaufnahmen (Vortrag) ging sind die
Qualitätsansprüche sicherlich deutlich geringer als es für
Profi-Musik-Aufnahmen gewünscht und benötigt wird.
Wenn das mit dem kabellos kein "Muß" ist, dann würd ich schlicht
ein USB-Mikrofon nehmen, fürs Notebook. Oder ein Semiprofi-Audiointerface
mit XLR-Stecker und Phantomspeisung wenn es vielseitiger sein soll.
Wie gesagt nützt das nur für's Laptop.

Der USB-C-Anschluss am Smartphone dürfte eher nur für Datenübertragung
und Aufladung taugen, weniger aber für USB-Peripherie.
Ralph Aichinger
2020-05-20 16:54:43 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Wie das? Schon rein mechanisch passen die USB-A-Stecker nicht in die
Thuderbolt-3-Buchsen.
Ja meingott, dann kauft man halt für 10 Euro ein USB-B (oder was
auch immer das Kasterl am Eingang hat) auf USB-C-Kabel. Da wird
kein Signal umgewandelt, da kann nichts verschlechtert werden
etc.
Post by Martin Τrautmann
Erst mit dem zweiten Teil funktionierte das solide. Da ist also deutlich
mehr drin als nur ein mechanischer Adapter.
Jein. Kann mehr drin sein. Aber eventuell war der erste einfach
defekt.
Post by Martin Τrautmann
Wie gesagt nützt das nur für's Laptop.
Ja, klar.
Post by Martin Τrautmann
Der USB-C-Anschluss am Smartphone dürfte eher nur für Datenübertragung
und Aufladung taugen, weniger aber für USB-Peripherie.
Auch das ist nicht gesagt, viele Smartphones haben
einen USB-Hostmode eingebaut, und je nach Treiber könnte
man auch Glück haben mit der Karte. Marketingbegriff
"USB-OTG".

/ralph
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ausserirdische sind gesund
Martin Τrautmann
2020-05-20 17:06:05 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Post by Martin Τrautmann
Wie das? Schon rein mechanisch passen die USB-A-Stecker nicht in die
Thuderbolt-3-Buchsen.
Ja meingott, dann kauft man halt für 10 Euro ein USB-B (oder was
auch immer das Kasterl am Eingang hat) auf USB-C-Kabel. Da wird
kein Signal umgewandelt, da kann nichts verschlechtert werden
etc.
Du irrst.
Post by Ralph Aichinger
Post by Martin Τrautmann
Erst mit dem zweiten Teil funktionierte das solide. Da ist also deutlich
mehr drin als nur ein mechanischer Adapter.
Jein. Kann mehr drin sein. Aber eventuell war der erste einfach
defekt.
Denkbar. Aber die Anzahl der Berichte über nicht funktionierende
USB-C-USB-A-Adapter ist Legion. Daher vermute ich keinen Einzelfall.
Post by Ralph Aichinger
Post by Martin Τrautmann
Der USB-C-Anschluss am Smartphone dürfte eher nur für Datenübertragung
und Aufladung taugen, weniger aber für USB-Peripherie.
Auch das ist nicht gesagt, viele Smartphones haben
einen USB-Hostmode eingebaut, und je nach Treiber könnte
man auch Glück haben mit der Karte. Marketingbegriff
"USB-OTG".
Ja - und leider ist das eher Glücksfrage, als dass man sich auf
Spezifikationen verlassen könnte, ob dieses und auch das nächste Gerät
das noch können.

Bei Bluetooth ist ebenfalls die Frage, ob und welche Profile dort
unterstützt werden. Das ist dann aber einerseits eher eine
Software-Frage, andererseits gibt es dort neben der höherwertigen
Spezialprofile oftmals noch einen sinnvollen Mindeststandard, wo die
immer vorhandenen Basisprofile noch ausreichen.
Ralph Aichinger
2020-05-20 17:15:27 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Denkbar. Aber die Anzahl der Berichte über nicht funktionierende
USB-C-USB-A-Adapter ist Legion. Daher vermute ich keinen Einzelfall.
Es ist immer die Frage wofür man den Adapter verwendet.

Ich habe in der Firma mit den billigen von Amazon
("Amazon Basics" oder so) nur die besten Erfahrungen
gemacht, und auch bei anderen nicht mehr Ausfälle als bei
anderen Kabeltypen.

USB-C (eigentlich wohl Thunderbolt 3?) auf HDMI ist eine
ganz andere Sache. Das ist wirklich übel. Detto Laden.
Post by Martin Τrautmann
Ja - und leider ist das eher Glücksfrage, als dass man sich auf
Spezifikationen verlassen könnte, ob dieses und auch das nächste Gerät
das noch können.
Ja, ist so.
Post by Martin Τrautmann
Bei Bluetooth ist ebenfalls die Frage, ob und welche Profile dort
unterstützt werden. Das ist dann aber einerseits eher eine
Software-Frage, andererseits gibt es dort neben der höherwertigen
Spezialprofile oftmals noch einen sinnvollen Mindeststandard, wo die
immer vorhandenen Basisprofile noch ausreichen.
Ja, aber das ist bei USB im Prinzip genauso. Wenns nicht funktioniert,
dann hilft das wenig.

/ralph
--
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ausserirdische sind gesund
Peter Sauter
2020-05-22 04:16:59 UTC
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Hallo an euch beide.
Post by Martin Τrautmann
Post by Ralph Aichinger
Jein. Kann mehr drin sein. Aber eventuell war der erste einfach
defekt.
Denkbar. Aber die Anzahl der Berichte über nicht funktionierende
USB-C-USB-A-Adapter ist Legion. Daher vermute ich keinen Einzelfall.
Post by Ralph Aichinger
Post by Martin Τrautmann
Der USB-C-Anschluss am Smartphone dürfte eher nur für Datenübertragung
und Aufladung taugen, weniger aber für USB-Peripherie.
Auch das ist nicht gesagt, viele Smartphones haben
einen USB-Hostmode eingebaut, und je nach Treiber könnte
man auch Glück haben mit der Karte. Marketingbegriff
"USB-OTG".
Ja - und leider ist das eher Glücksfrage, als dass man sich auf
Spezifikationen verlassen könnte, ob dieses und auch das nächste Gerät
das noch können.
Das Problem ist eher nicht die Spezifikation an sich, sondern
das der Markt aus China und Co mit Geräten überflutet werden
die sich nicht an die Standards halten. Dasselbe gilt auch
für andere USB-C Kabel selbst oder externe
USB-Adapter für Massendatenträger (SSDs, HDDs).
Das zeigen viele Artikel aus der CT bei Einkäufen bei
Amazon und Ebay.
Dazu kommt das ein "USB-C" Gerät nicht alle Funktionen
von USB-C unterstützen muss (Beispielsweise nur USB-
Power Delivery aber kein Thunderbolt-C Support oder
USB 3.2 Gen2 Geschwindigkeiten und jeweils andere
Kombinationen).
Heiko Kürschner
2020-05-20 14:25:10 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Das ist richtig.
Aber da kann man eine USB-Soundkarte (mit Adapterkabel) nehmen. Weit
billiger und mehr Auswahl in den Qualitäten.
Wie gesagt: Das Laptop hat nur noch USB-C, das Smartphone nur Micro-USB
mit Zweifeln, ob das als Eingang taugt.
Ja, Pest und Cholera breiten sich aus. Ich habe hier zwei Midi-Sequencer
(also auch für die Bühne gedacht) mit Micro-USB. Die Angst, den Stecker
verkehrt herum einzustecken oder während der Benutzung ein Herausrutschen
des Steckers zu haben, ist omnipresent. Habe die Stecker schon markiert,
um ersteres zu verhindern.
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
"... mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur
Aufnahme, evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe."
Wenn man schon ein kabelloses System hat, dann kann man das womöglich
auch gleich für manch andere Zwecke verwenden.
Man hofft jedenfalls darauf.
Post by Martin Τrautmann
Wenn die Latenz zu groß würde und man gleichzeitig direktes, wie auch
verzögertes Signal als Echo hätte, dann würde as ausscheiden.
In Deinem Fall ist die Frage, ob Du bidirektionale Verbindung haben
möchtest.
Wenn es um den Pegel der Aufnahme geht (also nicht zu laut/übersteuert
bzw. zu leise) besteht vielleicht die Möglichkeit, eine Anzeige
einzublenden? Allerdings sollte man die dann immer im Blick haben.
Post by Martin Τrautmann
Dieser Zweck ist daher aber nur "eventuell". Da oftmals
Bluetooth-Mikrofone ausrücklich für Karaoke angeboten werden scheint das
aber durchaus möglich zu sein.
Das die angeboten werden, bedeutet heutzutage nicht, daß das auch
wirklich brauchbar ist.
Das Geschäftsmodell klingt nach, wir verkaufen das für ein paar Teuronen,
die Leute sind unzufrieden, denken aber, sie haben selbst in den
Einstellungen etwas falsch gemacht und geben es deshalb nicht zurück.
Manche halten die Latenz evtl. sogar für ein Echo und freuen sich, das
bei den Preis sogar noch ein Hallgerät dabei ist.
Post by Martin Τrautmann
Hauptziel ist die getrennte Tonaufnahme, um Bild und Ton von einem oder
mehreren Geräten zusammenzuschneiden.
Ok. Das, was auch ich mache.

Folgende Möglichkeiten sehe ich:
- wie oben schon beschrieben, das eine Handy gut für Ton positioniert und
'vor Berührung geschützt' ablegen. Evtl. mit gut sichtbarer Pegelanzeige
(evtl. noch einen Limiter auf -3/-6 db setzen - klingt etwas unschön bei
auslösen, sogenannter Pumpeffekt, aber schützt vor Übersteuerungen)
Mit dem zweiten Handy die Bildaufnahmen machen.
Nachteil: Nur ein Handy für Bildaufnahmen

- Mit beiden Handys filmen und den Ton mit einem externen Gerät aufnehmen:

* Da ginge ein BT-Mikrophon, da ein konstanter Datenstrom in eine
Richtung fließt.
Man müßte eben schauen, ob das Mikrophon, da noch nicht vorhanden, die
Qualität bringt und wie stabil die BT-Verbindung ist.
Das war ja Deine Eingangsfrage. Einfach dort bestellen, wo Du bei
nichtgefallen, es zurückgeben kannst und ausprobieren.

* Je nach Tonqualitätsanforderung einen Digitalrekorder (darauf achten,
das die auch (Stereo)mikrophone haben) zulegen. Auch hier wieder, Gerät
testen vor dem Kauf, man kann da ganz schnell unzufrieden sein.
Bei Digitalrekorder wäre eine Fernbedienung empfehlenswert (die ich
leider nicht habe), da die Bezahlbaren jede Berührung deutlich
wahrnehmbar mit aufzeichnen.

- Alles andere, was mir gerade noch einfällt, ist mit größeren Ausgaben
verbunden.
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Extra Mikrophon, weil es bewegt werden soll (könnte auf Interview
hindeuten) oder/und weil das Mikrophon in dem Androidgerät schlicht
untauglich für brauchbare Aufnahmen ist. Oder/und weil die Entfernung
zum Objekt größer ist. Dann hat man unter Umständen die Schallaufzeiten
zu berücksichtigen.
Am besten wäre ein Krawattenmikro mit Windschutz geeignet. Die
Windgeräusche mit dem Handy waren unerträglich.
Also Außenaufnahmen. Das spricht für einen Digitalrekorder. Wobei der
Fellwindschutz eine nicht unerhebliche Verteuerung ausmacht.
Krawattenmikro mit Windschutz gibt es imho nur für Funk. Das ist ein
tieferer Griff in die Brieftasche.
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Kurz: Für bidirektionalen Signalfluß mit akzeptablen Latenzen ist
derzeit Bluetooth schlicht nicht brauchbar. Oder, und da kommt die
individuelle Sichtweise zum tragen, man hält eine geringe Qualität für
ausreichend.
Da es derzeit primär nur um Sprachaufnahmen (Vortrag) ging sind die
Qualitätsansprüche sicherlich deutlich geringer als es für
Profi-Musik-Aufnahmen gewünscht und benötigt wird.
Ein großer Irrtum. Sie sind anders. Gerade Sprache sollte verständlich
sein und stellt damit besondere Ansprüche (auch an den Vortragenden ;-) )

Grüße
Kürsche
Martin Τrautmann
2020-05-20 16:50:55 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Ja, Pest und Cholera breiten sich aus. Ich habe hier zwei Midi-Sequencer
(also auch für die Bühne gedacht) mit Micro-USB. Die Angst, den Stecker
verkehrt herum einzustecken oder während der Benutzung ein Herausrutschen
des Steckers zu haben, ist omnipresent. Habe die Stecker schon markiert,
um ersteres zu verhindern.
Micro-USB kann man nicht verkehrt rum reinstecken. Man kann es höchstens
versuchen. Wie von dir gesagt, helfen aber zwei farbige Markierungen,
das zu vereinfachen.

USB-C kann man nicht verkehrt rum reinstecken, das sollte immer gehen.
Dass manche Billigheimer es trotzdem verkorksen können, dass manche
Kombinationen nur in einer von zwei Orientierungen funktionieren, das
liegt weniger am Prinzip, als an Blödheit.
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Wenn die Latenz zu groß würde und man gleichzeitig direktes, wie auch
verzögertes Signal als Echo hätte, dann würde as ausscheiden.
In Deinem Fall ist die Frage, ob Du bidirektionale Verbindung haben
möchtest.
Nice to have, no must have-
Post by Heiko Kürschner
Wenn es um den Pegel der Aufnahme geht (also nicht zu laut/übersteuert
bzw. zu leise) besteht vielleicht die Möglichkeit, eine Anzeige
einzublenden? Allerdings sollte man die dann immer im Blick haben.
Aussteuerung wäre eine Folgefrage, wenn es aus Prinzip schon mal geht.
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Dieser Zweck ist daher aber nur "eventuell". Da oftmals
Bluetooth-Mikrofone ausrücklich für Karaoke angeboten werden scheint das
aber durchaus möglich zu sein.
Das die angeboten werden, bedeutet heutzutage nicht, daß das auch
wirklich brauchbar ist.
Klar - schon von der Aufmachung her wirken die extrem nach Spielzeug.

Da ich damit aber null Erfahrung habe - vielleicht klappt es ja
tatsächlich!
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Am besten wäre ein Krawattenmikro mit Windschutz geeignet. Die
Windgeräusche mit dem Handy waren unerträglich.
Also Außenaufnahmen. Das spricht für einen Digitalrekorder. Wobei der
Fellwindschutz eine nicht unerhebliche Verteuerung ausmacht.
Krawattenmikro mit Windschutz gibt es imho nur für Funk. Das ist ein
tieferer Griff in die Brieftasche.
Statt eines Krawattenmikros wären auch diese "Röhrchenmikros" geeignet -
wie heißen die, Bügel am Ohr, Röhrchen zum Mund, Sender hinten am Arsch?
Die taugen wohl für Moderation, Musical, Oper.
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Kurz: Für bidirektionalen Signalfluß mit akzeptablen Latenzen ist
derzeit Bluetooth schlicht nicht brauchbar. Oder, und da kommt die
individuelle Sichtweise zum tragen, man hält eine geringe Qualität für
ausreichend.
Da es derzeit primär nur um Sprachaufnahmen (Vortrag) ging sind die
Qualitätsansprüche sicherlich deutlich geringer als es für
Profi-Musik-Aufnahmen gewünscht und benötigt wird.
Ein großer Irrtum. Sie sind anders. Gerade Sprache sollte verständlich
sein und stellt damit besondere Ansprüche (auch an den Vortragenden ;-) )
Deswegen bin ich hier in dieser Gruppe - mir fehlt euer know-how.
Heiko Kürschner
2020-05-20 17:14:56 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Ja, Pest und Cholera breiten sich aus. Ich habe hier zwei
Midi-Sequencer (also auch für die Bühne gedacht) mit Micro-USB. Die
Angst, den Stecker verkehrt herum einzustecken oder während der
Benutzung ein Herausrutschen des Steckers zu haben, ist omnipresent.
Habe die Stecker schon markiert, um ersteres zu verhindern.
Micro-USB kann man nicht verkehrt rum reinstecken. Man kann es höchstens
versuchen. Wie von dir gesagt, helfen aber zwei farbige Markierungen,
das zu vereinfachen.
USB-C kann man nicht verkehrt rum reinstecken, das sollte immer gehen.
Dass manche Billigheimer es trotzdem verkorksen können, dass manche
Kombinationen nur in einer von zwei Orientierungen funktionieren, das
liegt weniger am Prinzip, als an Blödheit.
Wer mit mehr Kraftaufwand die Sache erreichen will, ja, der hat es
verdient, die elektronischen Jagdgründe zu bereichern.
Aber manchmal ist es grausam. Meine ehemals guten Augenfähigkeiten lassen
seit ein paar Jahren massiv nach. Um beim Blick auf die Steckerfront das
Gesehene ausreichend gut aufzulösen, reicht meine Armlänge nicht mehr aus
- trotz Brille (von denen ich eigentlich ständig zwischen drei Stück
permanent wechseln müßte).
Dann wollen die verdammt kleinen Stecker manchmal einfach nicht rein. Man
legt ihn ab und schwups geht es problemlos. Das ist wie bei Passungen in
der Industrie. Das sollte bei Steckverbindungen nicht sein. Denkt an uns
alternden Menschen, also an denen, wo alle anderen auch hinkommen wollen.

Grüße
Kürsche
HR Ernst
2020-05-20 14:30:23 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Post by Ralph Aichinger
Nicht jeder filmt von so weit weg mit dem Tele. Wenn du z.B. ein
Interview aus 2m Abstand machst, dann ist die Schallaufzeit kein
Problem.
Das ist richtig.
Aber da kann man eine USB-Soundkarte (mit Adapterkabel) nehmen. Weit
billiger und mehr Auswahl in den Qualitäten.
Wie gesagt: Das Laptop hat nur noch USB-C, das Smartphone nur Micro-USB
mit Zweifeln, ob das als Eingang taugt.
Bluetooth haben beide.
Post by Heiko Kürschner
"... mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur Aufnahme,
evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe."
Wenn man schon ein kabelloses System hat, dann kann man das womöglich
auch gleich für manch andere Zwecke verwenden.
Wenn die Latenz zu groß würde und man gleichzeitig direktes, wie auch
verzögertes Signal als Echo hätte, dann würde as ausscheiden.
Dieser Zweck ist daher aber nur "eventuell". Da oftmals
Bluetooth-Mikrofone ausrücklich für Karaoke angeboten werden scheint das
aber durchaus möglich zu sein.
Hauptziel ist die getrennte Tonaufnahme, um Bild und Ton von einem oder
mehreren Geräten zusammenzuschneiden.
Post by Heiko Kürschner
Android-Gerät muß kein Smartphone sein (falls es doch als Telefon
verwendbar ist, sollte diese Funktion während der Aufnahme eh deaktiviert
sein. Zum einen wegen jähem Ende bei einem Anruf zum Anderen können
Tonstörungen entstehen).
Evtl. wird es benötigt, um die Kamera über entsprechender Software
fernzusteuern.
Nein, Fernsteuerung ist kein Muss - wäre aber natürlich nett. Wir
bekamen ein Gudsen Moza Mini-S als Handystativ geliehen. Das scheint via
Bluetooth vom Handgriff mit der Handykamera zu kommunizieren.
Ob man damit eine Tonaufnahmeapp ebenfalls starten kann ist mir
unbekannt - aber das wäre natürlich durchaus praktisch.
Post by Heiko Kürschner
Extra Mikrophon, weil es bewegt werden soll (könnte auf Interview
hindeuten) oder/und weil das Mikrophon in dem Androidgerät schlicht
untauglich für brauchbare Aufnahmen ist. Oder/und weil die Entfernung zum
Objekt größer ist. Dann hat man unter Umständen die Schallaufzeiten zu
berücksichtigen.
Am besten wäre ein Krawattenmikro mit Windschutz geeignet. Die
Windgeräusche mit dem Handy waren unerträglich.
Post by Heiko Kürschner
Kurz: Für bidirektionalen Signalfluß mit akzeptablen Latenzen ist derzeit
Bluetooth schlicht nicht brauchbar. Oder, und da kommt die individuelle
Sichtweise zum tragen, man hält eine geringe Qualität für ausreichend.
Da es derzeit primär nur um Sprachaufnahmen (Vortrag) ging sind die
Qualitätsansprüche sicherlich deutlich geringer als es für
Profi-Musik-Aufnahmen gewünscht und benötigt wird.
Schönen Gruß
Martin
Wenn dich Professionalität interessiert, dann schau dir das mal an:
https://www.muxx.tv/channels/studio-talk/studio-talk/55/2153
Du kannst ja ggfls. den/die Verantwortlichen kontaktieren. Viele Grüße an
meinen Bruder... :-)
--
Gruß

HR Ernst
Heiko Kürschner
2020-05-20 16:53:59 UTC
Permalink
Da sieht man gut, welche Herausforderung an den Tontechniker gestellt
werden.
Erstmal Auswahl der Richtcharakteristik (Niere, Superniere, ...) und dann
das Verhalten des Mikrophonträgers und Sprecher. Das muß zueinander
passen.
Da wird ständig der Abstand zwischen Mikrophon und Verbalöffnung
verändert. Dann wird diese mal dem Mikrophon zugewendet oder abgewendet,
oder noch schlimmer, der Kopf geht hin- und her und das Mikrophon ist
relativ nah am Kopf. Da ist das Ersprochene wie ein Schreiadler im
Sturzflug auf dem Hörer, das kurzdarauf in nicht mehr verständliches
leises Säuseln entfleucht.
Hut ab vor dem Tontechniker. Schande über den, der ins Mikrophon spricht
(der hat mit Sicherheit vorher eine Anleitung bekommen). Aber ich kenne
noch weitaus schlimmeres, und wer das nicht gewohnt ist, vergißt das im
Eifer des Gefechts.
Sprache ist eigentlich schwerer aufzunehmen als Musik. Da kommen auch die
Raumeigenschaften deutlicher zum tragen.

Grüße
Kürsche
Martin Τrautmann
2020-05-20 17:08:18 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Da sieht man gut, welche Herausforderung an den Tontechniker gestellt
werden.
Erstmal Auswahl der Richtcharakteristik (Niere, Superniere, ...) und dann
das Verhalten des Mikrophonträgers und Sprecher. Das muß zueinander
passen.
Da wird ständig der Abstand zwischen Mikrophon und Verbalöffnung
verändert. Dann wird diese mal dem Mikrophon zugewendet oder abgewendet,
Deswegen wäre mir die Adapterlösung lieber als ein fertiges BT-Mikrofon.

Denn bei der Adapterlösung hat man eventuell noch mehr Möglichkeiten,
mit unterschiedlichen Mikrofonen zu experimentieren.
Heiko Kürschner
2020-05-20 17:27:33 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Da sieht man gut, welche Herausforderung an den Tontechniker gestellt
werden.
Erstmal Auswahl der Richtcharakteristik (Niere, Superniere, ...) und
dann das Verhalten des Mikrophonträgers und Sprecher. Das muß
zueinander passen.
Da wird ständig der Abstand zwischen Mikrophon und Verbalöffnung
verändert. Dann wird diese mal dem Mikrophon zugewendet oder
abgewendet,
Deswegen wäre mir die Adapterlösung lieber als ein fertiges BT-Mikrofon.
Denn bei der Adapterlösung hat man eventuell noch mehr Möglichkeiten,
mit unterschiedlichen Mikrofonen zu experimentieren.
Im Prinzip sowas:
https://www.thomann.de/de/the_tbone_hc444_tws.htm
aber der dicke Batzen fehlt. Die Übertragung.

Eine wahllos rausgegriffene Möglichkeit wäre:
https://www.thomann.de/de/the_tbone_tws_headset_863mhz_02.htm

Grüße
Kürsche
Martin Τrautmann
2020-05-20 17:36:03 UTC
Permalink
Post by Heiko Kürschner
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
Da sieht man gut, welche Herausforderung an den Tontechniker gestellt
werden.
Erstmal Auswahl der Richtcharakteristik (Niere, Superniere, ...) und
dann das Verhalten des Mikrophonträgers und Sprecher. Das muß
zueinander passen.
Da wird ständig der Abstand zwischen Mikrophon und Verbalöffnung
verändert. Dann wird diese mal dem Mikrophon zugewendet oder abgewendet,
Deswegen wäre mir die Adapterlösung lieber als ein fertiges BT-Mikrofon.
Denn bei der Adapterlösung hat man eventuell noch mehr Möglichkeiten,
mit unterschiedlichen Mikrofonen zu experimentieren.
https://www.thomann.de/de/the_tbone_hc444_tws.htm
aber der dicke Batzen fehlt. Die Übertragung.
https://www.thomann.de/de/the_tbone_tws_headset_863mhz_02.htm
Es fehlt dort aber das wesentliche Detail: Bluetooth.

Das Ding kann analog auf 16 Kanälen per UHF übertragen, aber nicht
analog zu Bluetooth wandeln.

Es hat XLR und Klinke (wobei die Sender wohl nur 6.3 mm Klinke bieten?)

Aber es hat eben kein Bluetooth.

Die reine BT-Elektronik ist mit AD-Wandler und BT Transceiver ein
Cent-Artikel. Aber entweder gibt es keinen Markt für diese Teile oder
der Markt ist dafür noch nicht reif.

BT-Speaker, BT-Headphones sind seit ein paar Jahren billige
Massenartikel.
Martin Τrautmann
2020-05-20 17:50:20 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Heiko Kürschner
https://www.thomann.de/de/the_tbone_tws_headset_863mhz_02.htm
Es fehlt dort aber das wesentliche Detail: Bluetooth.
Das Ding kann analog auf 16 Kanälen per UHF übertragen, aber nicht
analog zu Bluetooth wandeln.
Es hat XLR und Klinke (wobei die Sender wohl nur 6.3 mm Klinke bieten?)
Aber es hat eben kein Bluetooth.
Die reine BT-Elektronik ist mit AD-Wandler und BT Transceiver ein
Cent-Artikel. Aber entweder gibt es keinen Markt für diese Teile oder
der Markt ist dafür noch nicht reif.
BT-Speaker, BT-Headphones sind seit ein paar Jahren billige
Massenartikel.
Zur Abwechslung mal konkrete Beispiele:

https://www.aliexpress.com/item/33008498620.html scheint tatsächlich ein
Transmitter zu sein. Denn vieles wird dort als Transmitter bezeichnet,
was tatsächlich nur einen Audio-Ausgang hat. BT arbeitet zwar
bidirekional. Aber die eigentliche Funktion ist für mich dann nur die
eines Receivers.

Allerdings vermisse ich dort die ausdrückliche Auskunft, was über die
3.5 mm Klinke angeschlossen wird. Laut Anwendungsskizze sollte das ein
Audio-Eingang sein. Preis ca. $2,70, braucht aber eine
USB-Spannungsquelle. Es soll mindestens BT 4.0 und A2DP bieten.

Man braucht also so etwas wie den oben genannten Mikrofonverstärker als
Eingangsquelle.

https://www.aliexpress.com/item/4000735078987.html bietet ausdrücklich
RX und TX-Eingänge sowie einen eingebauten 200 mAh Akku mit BT 4.2, zum
Preis von $ 4.60

Ob die Geräte das machen, was ich erwarte - keine Ahnung. Es sind nur
mal zwei willkürliche Beispiele, welchen Mehrpreis diese Zusatzfunktion
kostet.
Heiko Kürschner
2020-05-20 20:04:56 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
https://www.aliexpress.com/item/33008498620.html scheint tatsächlich ein
Transmitter zu sein. Denn vieles wird dort als Transmitter bezeichnet,
was tatsächlich nur einen Audio-Ausgang hat. BT arbeitet zwar
bidirekional. Aber die eigentliche Funktion ist für mich dann nur die
eines Receivers.
Allerdings vermisse ich dort die ausdrückliche Auskunft, was über die
3.5 mm Klinke angeschlossen wird. Laut Anwendungsskizze sollte das ein
Audio-Eingang sein. Preis ca. $2,70, braucht aber eine
USB-Spannungsquelle. Es soll mindestens BT 4.0 und A2DP bieten.
Man braucht also so etwas wie den oben genannten Mikrofonverstärker als
Eingangsquelle.
Naja, der Beschreibung nach normaler LineIn. Stromversorgung über USB-A.
Und widersprüchliche Angaben zur Bluetooth-Version. Einmal v3.0 und auch
4.0
Post by Martin Τrautmann
https://www.aliexpress.com/item/4000735078987.html bietet ausdrücklich
RX und TX-Eingänge sowie einen eingebauten 200 mAh Akku mit BT 4.2, zum
Preis von $ 4.60
Ob die Geräte das machen, was ich erwarte - keine Ahnung. Es sind nur
mal zwei willkürliche Beispiele, welchen Mehrpreis diese Zusatzfunktion
kostet.
Das macht schon mal einen besseren Eindruck. BT v4.2.
Rx und Tx steht sicherlich für Lin In und Line Out.

Ob das was taugt - keine Ahnung. Aber dafür brauchst Du kein BT-
Mikrophon, sondern ein Gerät, das den Output von Deinem Mikrophon auf
einen einen Line-Pegel zieht.
Die Frage ist, wie stabil die Verbindung ist (wäre sicherlich mehr als
unschön, wenn in Deinen Aufnahmen Tonlücken wären).

Man kann es versuchen, ob es funktioniert.
Wenn man sicher sein will, das es funktioniert, dann - ähm, ja - wenn es
drahtlos sein muß, dann Funk (UHF), wobei es da auch nicht gegeben ist.

Schönen Feiertag
Kürsche
Peter Sauter
2020-05-20 14:26:36 UTC
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Post by Heiko Kürschner
Android-Gerät muß kein Smartphone sein (falls es doch als Telefon
verwendbar ist, sollte diese Funktion während der Aufnahme eh deaktiviert
sein. Zum einen wegen jähem Ende bei einem Anruf zum Anderen können
Tonstörungen entstehen).
Das ist mit nicht automatisch der Fall und hängt von der
Appimplementierung ab, die man zum Aufnehmen benutzt. Es empfiehlt sich
daher vor der Aufnahme kurz den Flugmodus zu aktivieren. Dann ist man
auf der sicheren Seite.
Peter Sauter
2020-05-20 04:26:26 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Post by Heiko Kürschner
Bluetooth in einer Richtung mag ja noch gehen, aber zeitgleiche
Wiedergabe? Die Latenzen sind so hoch, das Du noch zwei, drei Wörter
abbrichst, weil Dich das Echo aus dem Konzept bringt.
Mit Kopfhörer kein Problem.
Post by Heiko Kürschner
Bluetooth ist für bidirektionaler Echtzeit prinzipiell untauglich.
Daher kenne ich auch kein Musiker der das real verwendet und desweitern
arbeitet die Bluetooth Sig nicht ohne Grund am neuem Standard zur
Optimierung des Latenzproblems für Mehrkanalwiedergabe. Bedeutet aber
auch logischerweise das beide Geräte dann das kommende BT-Profil
unterstützen müssen.

Generell gibt es aber Microphone, die man direkt ans Smartphone
dranklemmen kann. Für mein IPhone habe ich mir ein Zoomgerät (IQ6 mit
Lightning
https://www.zoom.co.jp/products/handy-recorder/iq6-xy-stereo-microphone-ios
) im Musikfachhandel geholt (Das ist dieselbe Firma die auch gute
externe Feldrecordinggeräte produziert). Das kostet ca. 80EUR underlaubt
auch den Aufnahmepegel zu regeln. Die Herstellerapp taugt aber nicht
viel. VoiceRecord Pro für IOS ist wirklich Topp und erlaubt
div.Einstellungen.

Obs sowas für Android von anderen Herstellern auch gibt weiss ich nicht.
Beim Zoom direkt auf deren Homepage habe ich nix gefunden oder übersehen.

Zu Android und Echzeitlatenzen für Audioanwendungen:

Generell ist aber bekannt , daß Android bzw. viele Hersteller (Ich
erinner mich das es mal eine Außnahme mit einem best. Samsungmodell und
nur in Kombination mit best. Vendorapps gab). schon auf
Betriebsystemebene nicht geeignet sind für Echtzeitaudioanwendung.
Das ist bei Apple wesentlich besser durch den CoreAudioTreiber gelöst
(Im Prinzip dasselbe Audiotreibermodell wie unter MacOS). Deswegen
benutzen Musiker wenn fast ausschliesslich IOS-Geräte (meist IPADs)
für Echtzeitaudioanwendungen. Deswegen ist der Markt an Audio Apps
auf IOS wesentlich breiter als unter Android.
Post by Ralph Aichinger
... und trotzdem telefonieren Leute in annähernder Echtzeit drüber.
Da wird aber auch nur undirektional in Echtzeit kommunziert. Es sprechen
ja selten beide gleichzeitig und wenn ja stört es die Kommunikation :-)
Bernd Mayer
2020-05-21 05:27:17 UTC
Permalink
Post by Peter Sauter
Generell gibt es aber Microphone, die man direkt ans Smartphone
dranklemmen kann. Für mein IPhone habe ich mir ein Zoomgerät (IQ6 mit
Lightning
https://www.zoom.co.jp/products/handy-recorder/iq6-xy-stereo-microphone-ios
) im Musikfachhandel geholt (Das ist dieselbe Firma die auch gute
externe Feldrecordinggeräte produziert). Das kostet ca. 80EUR underlaubt
auch den Aufnahmepegel zu regeln. Die Herstellerapp taugt aber nicht
viel. VoiceRecord Pro für IOS ist wirklich Topp und erlaubt
div.Einstellungen.
Obs sowas für Android von anderen Herstellern auch gibt weiss ich nicht.
Beim Zoom direkt auf deren Homepage habe ich nix gefunden oder übersehen.
Hallo,

den ZOOM H1 Handyrecorder kann man auch als USB-Soundcard verwenden. Das
funktioniert nicht nur auf dem PC, etwa unter Linux, sondern auch mit
Android.

Ich habe das gerade getestet mit einem Samsung S5 Neo.

Hie gibt es ein Video dazu:
http://www.musotalk.de/video/field-recorder-zoom-h1-als-audio-interface/

Weiterhin gibt es beispielsweise von RØDE TRRS-Apapter für
Lavaliermikrofone an den Klinkenanschluß von Smartphones. Etwa den SC6
https://de.rode.com/accessories/sc6


Bernd Mayer
Peter Sauter
2020-05-22 04:27:39 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Peter Sauter
Generell gibt es aber Microphone, die man direkt ans Smartphone
dranklemmen kann. Für mein IPhone habe ich mir ein Zoomgerät (IQ6 mit
Lightning
https://www.zoom.co.jp/products/handy-recorder/iq6-xy-stereo-microphone-ios
) im Musikfachhandel geholt (Das ist dieselbe Firma die auch gute
externe Feldrecordinggeräte produziert). Das kostet ca. 80EUR
underlaubt auch den Aufnahmepegel zu regeln. Die Herstellerapp taugt
aber nicht viel. VoiceRecord Pro für IOS ist wirklich Topp und erlaubt
div.Einstellungen.
Obs sowas für Android von anderen Herstellern auch gibt weiss ich nicht.
Beim Zoom direkt auf deren Homepage habe ich nix gefunden oder übersehen.
Hallo,
den ZOOM H1 Handyrecorder kann man auch als USB-Soundcard verwenden. Das
funktioniert nicht nur auf dem PC, etwa unter Linux, sondern auch mit
Android.
Ich habe das gerade getestet mit einem Samsung S5 Neo.
http://www.musotalk.de/video/field-recorder-zoom-h1-als-audio-interface/
Hallo Bernd
Erstmal danke fürs schnelle raussuchen. Würde ich dem OP dann also
wärmstens empfehlen, aus folgenden Gründen:
1. Zoom Erfahrungen mit Fieldrecording hat u
2. Man zudem vernüftig den Pegel regeln kann.
3. Man kann damit rechnen gegenüber Billigschrott, daß sie sich an den
vermutlich an USB-Standards halten da Profihersteller.
4. Sie haben ein X/Y Anorderung des Microphones.
5. Sie liefern gleich ein Windschutz mit.

Wie oben erwähn benutze ich die Teile fürs IPhone und damit nehme ich
dann Umgebungsklänge fürs Sounddesign auf meiner Roland MC-707 Groovebox
auf. Das klappt prima damit.
Martin Τrautmann
2020-05-22 05:39:49 UTC
Permalink
Post by Peter Sauter
Post by Bernd Mayer
den ZOOM H1 Handyrecorder kann man auch als USB-Soundcard verwenden. Das
funktioniert nicht nur auf dem PC, etwa unter Linux, sondern auch mit
Android.
Ich habe das gerade getestet mit einem Samsung S5 Neo.
http://www.musotalk.de/video/field-recorder-zoom-h1-als-audio-interface/
Hallo Bernd
Erstmal danke fürs schnelle raussuchen. Würde ich dem OP dann also
1. Zoom Erfahrungen mit Fieldrecording hat u
2. Man zudem vernüftig den Pegel regeln kann.
3. Man kann damit rechnen gegenüber Billigschrott, daß sie sich an den
vermutlich an USB-Standards halten da Profihersteller.
4. Sie haben ein X/Y Anorderung des Microphones.
5. Sie liefern gleich ein Windschutz mit.
Wie oben erwähn benutze ich die Teile fürs IPhone und damit nehme ich
dann Umgebungsklänge fürs Sounddesign auf meiner Roland MC-707 Groovebox
auf. Das klappt prima damit.
Danke, es wird konkreter
Ralph Aichinger
2020-05-19 18:58:45 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
hat jemand Erfahrungen mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
Keine ernsthaften, ich kenne zwei Geräte in die Richtung.

https://www.bluedesigns.com/products/snowball/

scheint halbwegs gut zu funktionieren, bloß schaut es halt
bescheuert aus.

https://www.amazon.de/dp/B07N7QBGGW/

klingt finde ich auch gut, und ist für Telefonie etc. toll.
Post by Martin Τrautmann
Zwischengeschaltet sein soll ein Laptop oder Android-Gerät zur Aufnahme,
evtl. auch zeitgleich zur Wiedergabe.
Für einen Laptop würde ich mir Bluetooth nicht antun glaub ich.
Bei mobile devices hast du eh kaum eine anderen Möglichkeit.
Post by Martin Τrautmann
Aufnahmeziel ist vor allem Sprache - also eher so ein System wie
https://geizhals.de/?cat=djdrsytm&xf=9934_Mikrofonsystem+(Clip)
Bluetooth ist dort aber wohl unüblich - vielleicht, weil es für den
Zweck ungeeignet ist?
Jein, an sich klingt IMHO BT ganz gut, ich vermute eher man will
seinen revenue stream beschützen.
Post by Martin Τrautmann
Möglich wäre entweder ein Mikrofon mit Sender oder ein Adapter, mit dem
ich ein Mikrofonsignal per bluetooth übertragen kann.
Warum muß es unbedingt BT sein?

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Martin Τrautmann
2020-05-20 11:50:22 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Für einen Laptop würde ich mir Bluetooth nicht antun glaub ich.
Bei mobile devices hast du eh kaum eine anderen Möglichkeit.
Post by Martin Τrautmann
Möglich wäre entweder ein Mikrofon mit Sender oder ein Adapter, mit dem
ich ein Mikrofonsignal per bluetooth übertragen kann.
Warum muß es unbedingt BT sein?
Die Antworst hast du oben selbst schon gegeben - was wäre denn die
Alternative?

Bei meinem Laptop noch denkbar wäre ein USB-C-Addapter für einen
Mikrofoneingang. Aber mit BT wäre ich universeller.
Ralph Aichinger
2020-05-20 13:23:35 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Bei meinem Laptop noch denkbar wäre ein USB-C-Addapter für einen
Mikrofoneingang. Aber mit BT wäre ich universeller.
USB-C ist doch super für Audio. Bei der derzeitigen Marktsituation
würde ich auf jeden Fall USB-C nehmen, wenn BT nicht strikt gefordert
wird. Mag in 5 Jahren anders sein.

/ralph
--
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https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Dieter Michel
2020-05-23 16:42:11 UTC
Permalink
Hallo Martin,
Post by Martin Τrautmann
hat jemand Erfahrungen mit Mikrofonaufnahmen via Bluetooth?
via Bluetooth selber leider nicht, aber in der
c't 10/2020 gab's einen Testbericht zu lesen über
das ­SabineTek SmartMike+.

Bei Amazon gibts dazu auch noch ein paar Kommentare
und Bewertungen.

Von Samson (eigentlich ganz okayer Hersteller) gibt's
auch ein Drahtlos-System namens Go Mic mobile, das im
2,4GHz Band arbeitet, also nicht mit Bluetooth.
Dafür gibt's offenbar Hand- und auch Taschensender,
und es scheint auch bezahlbar zu sein.

Viele Grüße

Dieter

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