Discussion:
Laptop an Plattenspieler (DUAL CS 510) anschließen
(zu alt für eine Antwort)
Merle Bucking
2016-12-06 16:39:23 UTC
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Hi,
ich habe einen DUAL CS 510-1, den ich nicht an den Reciever (Luxman)
anschließen kann - da kommt irgendwie kein sound raus, nur krächtsen -
der hat so einen runden output-Stecker mit lauter PINs drin.

Wie könnte ich den am geschicktesten an einen Laptop anschließen. Von
dem höre ich per bluetooth über einen booster - bzw. kann ich Platten
digitalisieren.
merle
Karl Wilhelm Kuhn
2016-12-06 16:59:36 UTC
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Post by Merle Bucking
Hi,
ich habe einen DUAL CS 510-1, den ich nicht an den Reciever (Luxman)
anschließen kann - da kommt irgendwie kein sound raus, nur krächtsen -
der hat so einen runden output-Stecker mit lauter PINs drin.
Wie könnte ich den am geschicktesten an einen Laptop anschließen. Von
dem höre ich per bluetooth über einen booster - bzw. kann ich Platten
digitalisieren.
merle
Du brauchst einen Vorverstärker

Beispiel:

https://www.heise.de/ct/artikel/Kurven-kriegen-288350.html
Merle Bucking
2016-12-06 22:56:17 UTC
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Post by Karl Wilhelm Kuhn
Post by Merle Bucking
Hi,
ich habe einen DUAL CS 510-1, den ich nicht an den Reciever (Luxman)
anschließen kann - da kommt irgendwie kein sound raus, nur krächtsen -
der hat so einen runden output-Stecker mit lauter PINs drin.
Wie könnte ich den am geschicktesten an einen Laptop anschließen. Von
dem höre ich per bluetooth über einen booster - bzw. kann ich Platten
digitalisieren.
merle
Du brauchst einen Vorverstärker
https://www.heise.de/ct/artikel/Kurven-kriegen-288350.html
sieht schick aus.
ob es sowas auch fertig gibt. Denn soweit wollte ich mir die Elektronik
jetzt nicht zu eigen machen ...
Und damit "geht der" an einem Laptop. mmh.

Danke,
merle
Christian Müller
2016-12-07 07:08:20 UTC
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Post by Merle Bucking
ob es sowas auch fertig gibt.
Ja. Sogar so günstig, dass ein Selbstbau keinen Vorteil (außer der
Freude an der Arbeit) bietet:
https://www.thomann.de/de/behringer_ufo_202.htm

Das ist ein Interface, dass zum einen einen Phono-Vorverstärker
beherbergt, zum anderen die Audiodaten per USB in den Computer
sendet. Damit sparst du dir die Verbindung vom Receiver zum Computer (über Cinch).
An den Receiver schließt du das Vorverstärkerinterface an Aux oder Deck an.
Diese Verbindung brauchst du aber nur, damit du hören kannst, was du
gerade aufnehmen willst.
Wenn du einen Kopfhörer an das Interface anschließt, brauchst du den
Receiver gar nicht.


Gegebenefalls ist dein Adapter defekt (oder falsch beschaltet).
Der hier würde passen:
https://www.conrad.de/de/cinch-din-anschluss-audio-y-adapter-1x-diodenbuchse-5pol-din-2x-cinch-stecker-schwarz-speaka-professional-325110.html


Gruß Christian
Merle Bucking
2016-12-07 11:02:38 UTC
Permalink
Post by Christian Müller
Post by Merle Bucking
ob es sowas auch fertig gibt.
Ja. Sogar so günstig, dass ein Selbstbau keinen Vorteil (außer der
https://www.thomann.de/de/behringer_ufo_202.htm
toll.
Danke!
Post by Christian Müller
Das ist ein Interface, dass zum einen einen Phono-Vorverstärker
beherbergt, zum anderen die Audiodaten per USB in den Computer
sendet. Damit sparst du dir die Verbindung vom Receiver zum Computer (über Cinch).
An den Receiver schließt du das Vorverstärkerinterface an Aux oder Deck an.
Diese Verbindung brauchst du aber nur, damit du hören kannst, was du
gerade aufnehmen willst.
Wenn du einen Kopfhörer an das Interface anschließt, brauchst du den
Receiver gar nicht.
Gegebenefalls ist dein Adapter defekt (oder falsch beschaltet).
https://www.conrad.de/de/cinch-din-anschluss-audio-y-adapter-1x-diodenbuchse-5pol-din-2x-cinch-stecker-schwarz-speaka-professional-325110.html
ha - genau den habe ich.

aber wie unten beschrieben, bekomme ich da nichts zu hören, auf Phone2
oder AUX (worüber das smartphone was liefert)
Der PSpieler selbst, sollte doch ok sein(?).


merle
Post by Christian Müller
Gruß Christian
Christian Müller
2016-12-07 12:38:18 UTC
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Merle Bucking schrieb:

[Adapter DIN auf Cinch]
Post by Merle Bucking
ha - genau den habe ich.
Kannst du dir da sicher sein?
Es gibt 6 Mögichkeiten, wie man DIN und Cinch verschalten kann.
Nur eine davon funktioniert.

Mache einen Test:
Berühre mit einer Büroklammer den inneren Anschluss des AUX-Eingangs.
Drehe die Lautstärke soweit auf, bis du ein Knacken beim Berühren oder
ein Brummen bekommst.

Nun stecke den Adapter in den Aux-Eingang.
Halte den DIN-Anschluss so, dass die Kerbe unten ist und die 5 Löcher
wie ein umgedrehtes U aussehen.
Berühre nun mit der Büroklammer die 5 Löcher von links nach rechts.
Nur wenn bei den beiden rechten Löchern dasselbe Knacken oder
Brummen wie beim direkten Berühren der Cinch-Buchse zu hören ist,
ist dein Adapter so beschaltet, dass er das Signal DIN-gerecht adaptiert.
Post by Merle Bucking
aber wie unten beschrieben, bekomme ich da nichts zu hören, auf Phone2 oder AUX (worüber das smartphone was liefert)
Hier muss ich nachhaken, auch wenns lästig ist:
Was passiert, wenn du das Smartphone an Phono1 oder Phono1 anschließt.
Achtung, es kann sehr laut werden!
Daher drehe die Lautstärke vor dem Umstöpseln und Umschalten ganz runter
und vorsichtig wieder rauf.
Entferne sofort das Smartphone, wenn es *brüllend laut* wird.
Wenn es *normal laut* ist, lass den Lautstärkeregler so stehen und stöpsle
auf Aux um und schalte auf Aux um.
Ist das genauso laut, wie bei Phono(1 oder2)?
Post by Merle Bucking
Der PSpieler selbst, sollte doch ok sein(?).
Im Plattenspieler ist mit aller Wahrscheinlichkeit keine Elektronik im Audiosignalweg.
Aber es könnte ein Mute-Schalter verbaut sein (der das Audiosignal kurzschließt,
wenn der Tonabnehmer nicht auf der Schallplatte ist), welcher durch
Oxidation hängengeblieben ist.
Auch könnte der Tonabnehmer selbst defekt oder dessen hauchdünne
Anschlusskabel beschädigt sein.

Dass du ein grammphonartiges Geräusch von der Schallplatte wahrnimmst,
bedeutet nicht, das der Tonabnehmer funktioniert.
Das Geräusch entsteht immer, wenn irgendwas Spitzes in der Schallplattenrille mitläuft.


Bevor wir den Plattenspieler betrachten, bitte ich dich, die beiden obigen Tests zu machen.
Damit stellen wir fest, ob dein Adapter richtig beschaltet ist und ob deine
Phono-Eingänge einen Vorverstärker haben oder defekt sind.


Gruß Christian
Merle Bucking
2016-12-07 11:03:50 UTC
Permalink
Post by Christian Müller
Post by Merle Bucking
ob es sowas auch fertig gibt.
Ja. Sogar so günstig, dass ein Selbstbau keinen Vorteil (außer der
https://www.thomann.de/de/behringer_ufo_202.htm
...
https://www.conrad.de/de/cinch-din-anschluss-audio-y-adapter-1x-diodenbuchse-5pol-din-2x-cinch-stecker-schwarz-speaka-professional-325110.html
Gruß Christian
Arno Schuh
2017-01-04 18:52:08 UTC
Permalink
Post by Christian Müller
Post by Merle Bucking
ob es sowas auch fertig gibt.
Ja. Sogar so günstig, dass ein Selbstbau keinen Vorteil (außer der
https://www.thomann.de/de/behringer_ufo_202.htm
Das ist ein Interface, dass zum einen einen Phono-Vorverstärker
beherbergt, zum anderen die Audiodaten per USB in den Computer
sendet. Damit sparst du dir die Verbindung vom Receiver zum Computer (über Cinch).
Wäre schön, wenn es so ein kleines Teil, das seinen Strom via USB bezieht,
auch mit einem optischen Ausgang gäbe; statt Cinch oder zusätzlich zu Cinch
wäre mir dabei egal. Hauptsache, das Teil braucht kein eigenes Netzteil. Ich
habe schon lange keinen freien Platz mehr in der Steckerleiste und bin jetzt
schon häufiger als mir lieb ist am Umstöpseln.
Bei Thomann scheint es so einen Phono-Preamp mit USB und Optischem Ausgang
jedenfalls nicht zu geben.
Gibt es so einen Phono-Preamp überhaupt? Falls jemand so etwas kennt, wäre
ich für eine Typenbezeichnung bzw. Bezugsquelle dankbar.
Und btw. ich nutze einen MC-Tonabnehmer von Orthophon. Der ist ohne
Verstärker sehr leise und mit sehr laut. Wenn der Preamp diesbezüglich in
mehr als zwei Stufen regelbar wäre, käme mir das auch sehr entgegen.

Freundliche Grüße

Arno
Freundliche Grüße

Arno
Michael Limburg
2017-01-05 01:50:46 UTC
Permalink
Arno Schuh wrote:

Hallo
Post by Arno Schuh
Wäre schön, wenn es so ein kleines Teil, das seinen Strom via USB bezieht,
auch mit einem optischen Ausgang gäbe; statt Cinch oder zusätzlich zu
Cinch wäre mir dabei egal. Hauptsache, das Teil braucht kein eigenes
Netzteil. Ich habe schon lange keinen freien Platz mehr in der
Steckerleiste und bin jetzt schon häufiger als mir lieb ist am Umstöpseln.
Wozu sollte so etwas gut sein. Wenn man den am PC eh am USB hat, kann man
die Daten auch gleich über USB einspeisen. Optischer Eingang bringt da
welchen Vorteil? Es sind ja am Ende die gleichen digitalen Daten vom
gleichen A/D-Wandler.

Wenn man das von Dir gewünschte Teil via Toslink mit dem Verstärker
verbindet, braucht man ein Netzteil. Ob konventionelles oder USB-
Netzteil, ist doch am Ende wurscht.

Bliebe die Idee, via Toslink in den Verstärker einzuspeisen, aber über
einen evtl. vorhandenen USB-Anschluß am Verstärker den Strom zu beziehen.
Dafür dürfte der Markt zu klein sein, als das man dafür produzierte.
Post by Arno Schuh
Bei Thomann scheint es so einen Phono-Preamp mit USB und Optischem Ausgang
jedenfalls nicht zu geben.
Die sind ja auch kein Hifi-Laden.
Post by Arno Schuh
Gibt es so einen Phono-Preamp überhaupt? Falls jemand so etwas kennt, wäre
ich für eine Typenbezeichnung bzw. Bezugsquelle dankbar.
Es gibt Phono-Preamps mit sowohl optischem als auch USB-Ausgang, allerdings
mit eiegenem Netzteil.

MfG
Arno Schuh
2017-01-05 13:40:46 UTC
Permalink
Post by Michael Limburg
Hallo
Post by Arno Schuh
Wäre schön, wenn es so ein kleines Teil, das seinen Strom via USB
bezieht, auch mit einem optischen Ausgang gäbe; statt Cinch oder
zusätzlich zu Cinch wäre mir dabei egal. Hauptsache, das Teil
braucht kein eigenes Netzteil. Ich habe schon lange keinen freien
Platz mehr in der Steckerleiste und bin jetzt schon häufiger als mir
lieb ist am Umstöpseln.
Wozu sollte so etwas gut sein.
Wozu wurden bei dem Beringer wohl ein Line-out verbaut - allerdings nur als
Cinch? Natürlich als Monitor zum Mithören, was da von der Platte kommt.
Haken dabei ist: man kann sich darüber nach Anschluss an die Stereoanlage
eine Brummschleife einfangen. Das ist bei einem optischen Ausgang nahezu
ausgeschlossen.
Das Kopfhörerkabel ist in seiner Länge begrenzt, um damit kontrollzuhören.
Das würde ich schon gerne über die Stereoanlage.
...
Post by Michael Limburg
Wenn man das von Dir gewünschte Teil via Toslink mit dem Verstärker
verbindet, braucht man ein Netzteil. Ob konventionelles oder USB-
Netzteil, ist doch am Ende wurscht.
Wieso? Der Phono-Preamp den ich suche steckt doch via USB im Rechner und
bezieht daher seinen Strom. Das macht er bei dem UFO 202 doch auch. Ich
glaube nicht, dass ein optischer Ausgang bezüglich zusätzlicher
Stromversorgung an so einem Teil den USB-Out an meinem Rechner überlasten
würde.

Freundliche Grüße

Arno
Michael Limburg
2017-01-05 20:00:36 UTC
Permalink
Post by Arno Schuh
Post by Michael Limburg
Wozu sollte so etwas gut sein.
Wozu wurden bei dem Beringer wohl ein Line-out verbaut - allerdings nur
als Cinch? Natürlich als Monitor zum Mithören, was da von der Platte
U.a., weit häufiger dürfte der Line-Out als externe Soundkarte genutzt
werden.
Ganz abgesehen davon interessiert mich bei Aufnahme mit PC weniger
das Signal vor den Wandlern, sondern hinter den Wandlern, also quasi
das Ergebnis. So wie man das früher bei Bändern als Hinterbandkontrolle
hatte.
Post by Arno Schuh
kommt. Haken dabei ist: man kann sich darüber nach Anschluss an die
Stereoanlage eine Brummschleife einfangen. Das ist bei einem optischen
Ausgang nahezu ausgeschlossen.
Dem Vorteil steht der Nachteil entgegen, daß man das Phono-Eingangssignal
2x mit Wandlern verwurstet (A/D-D/A). Wenn man das Teil schon statt des
verstärkereigenen Phono-Preamps verwendet, scheint es sinnvoll das Signal
auf den Line-Out durchzuschleifen. IMHO hat man bei Ufo die gleiche Idee
gehabt.
Zudem lassen sich Brummschleifen hinreiched gut mit anderen Mitteln
"bekämpfen".
Post by Arno Schuh
Das Kopfhörerkabel ist in seiner Länge begrenzt, um damit kontrollzuhören.
Das würde ich schon gerne über die Stereoanlage.
...
Post by Michael Limburg
Wenn man das von Dir gewünschte Teil via Toslink mit dem Verstärker
verbindet, braucht man ein Netzteil. Ob konventionelles oder USB-
Netzteil, ist doch am Ende wurscht.
Wieso? Der Phono-Preamp den ich suche steckt doch via USB im Rechner und
bezieht daher seinen Strom. Das macht er bei dem UFO 202 doch auch. Ich
glaube nicht, dass ein optischer Ausgang bezüglich zusätzlicher
Stromversorgung an so einem Teil den USB-Out an meinem Rechner überlasten
würde.
Naja, der Markt dafür dürfte klein sein. Wer einen Plattenspieler
besitzt, hat in den meisten Fällen bereits über einen entsprechenden
Vorverstärker, hinter dem man vorzugsweise das Signal zum
digitalisieren abgreift.

Und, mal ernsthaft: Diese kleinen Kästlein in dem Preisbereich sind
ein Kompromiss mit durchaus ansprechendem Ergebnis. Sieht man schon
am Schaltungsdesign und eben auch an der Spannungversorgung via USB.
Da wird an allen Ecken und Enden gespart.

MfG
Arno Schuh
2017-01-08 20:27:19 UTC
Permalink
Post by Michael Limburg
Und, mal ernsthaft: Diese kleinen Kästlein in dem Preisbereich sind
ein Kompromiss mit durchaus ansprechendem Ergebnis. Sieht man schon
am Schaltungsdesign und eben auch an der Spannungversorgung via USB.
Da wird an allen Ecken und Enden gespart.
Das mag ja so sein, aber ich habe jetzt doch etwas gefunden, was zumindest
vom Preis her noch im Rahmen ist und genau das bietet, was ich wollte:
https://www.thomann.de/de/art_usb_phono_plus_ps.htm?glp=1

Freundliche Grüße

Arno
Michael Limburg
2017-01-09 00:03:35 UTC
Permalink
Post by Arno Schuh
Post by Michael Limburg
Und, mal ernsthaft: Diese kleinen Kästlein in dem Preisbereich sind
ein Kompromiss mit durchaus ansprechendem Ergebnis. Sieht man schon
am Schaltungsdesign und eben auch an der Spannungversorgung via USB.
Da wird an allen Ecken und Enden gespart.
Das mag ja so sein, aber ich habe jetzt doch etwas gefunden, was zumindest
https://www.thomann.de/de/art_usb_phono_plus_ps.htm?glp=1
Nach lesen der Bedienungsanleitung glaube ich nicht, daß in diesem
Gerät der Phono Eingang wahlweise auf den optischen Ausgang schaltbar
ist.

MfG
Harald Klotz
2017-01-09 02:23:02 UTC
Permalink
Post by Arno Schuh
Das mag ja so sein, aber ich habe jetzt doch etwas gefunden, was
zumindest vom Preis her noch im Rahmen ist und genau das bietet,
https://www.thomann.de/de/art_usb_phono_plus_ps.htm?glp=1
Das ist nicht geeignet dür einen Plattenspeiler mit Magnetsystem.
Du brauchst zusätzlich einen entzerrer Vorverstärker.

Grüße Harald
Lothar Planitzer
2017-01-09 11:53:07 UTC
Permalink
Post by Harald Klotz
Post by Arno Schuh
Das mag ja so sein, aber ich habe jetzt doch etwas gefunden, was
zumindest vom Preis her noch im Rahmen ist und genau das bietet,
https://www.thomann.de/de/art_usb_phono_plus_ps.htm?glp=1
Das ist nicht geeignet dür einen Plattenspeiler mit Magnetsystem.
Du brauchst zusätzlich einen entzerrer Vorverstärker.
Wozu das? Laut Beschreibung enthält das Gerät einen 'RIAA Phono Vorverstärker'.

Gruß Lothar
Harald Klotz
2017-01-10 21:22:22 UTC
Permalink
Post by Lothar Planitzer
Wozu das? Laut Beschreibung enthält das Gerät einen 'RIAA Phono Vorverstärker'.
Nach welcher Beschreibung?

Ich konnte keinen Hinweis darauf finden.

Grüße Harald
Lothar Planitzer
2017-01-10 22:59:52 UTC
Permalink
Post by Harald Klotz
Post by Lothar Planitzer
Wozu das? Laut Beschreibung enthält das Gerät einen 'RIAA Phono Vorverstärker'.
Nach welcher Beschreibung?
Ich konnte keinen Hinweis darauf finden.
https://www.thomann.de/de/art_usb_phono_plus_ps.htm?glp=1

und dann 'Zur Produktseite' : https://www.thomann.de/de/art_usb_phono_plus_ps.htm

Ist eigentlich nicht zu übersehen ;-)

Gruß Lothar
Harald Klotz
2017-01-11 01:41:00 UTC
Permalink
Post by Lothar Planitzer
Ist eigentlich nicht zu übersehen ;-)
Stimmt, sorry, ich hatte etwas verwechselt und und an den
Plattenspieler gedacht.

Grüße Harald
Bernd Mayer
2017-01-11 00:12:03 UTC
Permalink
Post by Harald Klotz
Post by Lothar Planitzer
Wozu das? Laut Beschreibung enthält das Gerät einen 'RIAA Phono Vorverstärker'.
Nach welcher Beschreibung?
Ich konnte keinen Hinweis darauf finden.
Hallo,

hier gibt es das Handbuch dazu:

http://artproaudio.com/downloads/owners_manuals/om_usbphonoplusps.pdf?v=1429131506

Und hier eien Testbericht:
http://www.soundonsound.com/reviews/art-usb-phono-plus


Bernd Mayr
Harald Klotz
2017-01-11 01:41:49 UTC
Permalink
Post by Bernd Mayer
http://artproaudio.com/downloads/owners_manuals/om_usbphonoplusps.pdf?v=1429131506
Simmt, sorry, ich hatte etwas verwechselt und und an den
Plattenspieler gedacht.

Grüße Harald
Bernd Mayer
2017-01-11 02:22:35 UTC
Permalink
Post by Harald Klotz
Post by Lothar Planitzer
Wozu das? Laut Beschreibung enthält das Gerät einen 'RIAA Phono Vorverstärker'.
Nach welcher Beschreibung?
Ich konnte keinen Hinweis darauf finden.
Hallo,

hier gibt es das Handbuch dazu:

http://artproaudio.com/downloads/owners_manuals/om_usbphonoplusps.pdf?v=1429131506

Und hier einen Testbericht:
http://www.soundonsound.com/reviews/art-usb-phono-plus


Bernd Mayer
Peter Eggebrecht
2017-01-09 11:05:00 UTC
Permalink
Harald Klotz (klotz) schrieb:

[...]
Post by Harald Klotz
Das ist nicht geeignet dür einen Plattenspeiler mit Magnetsystem.
Du brauchst zusätzlich einen entzerrer Vorverstärker.
.... benoetigt man den auch bei einem Audiograbber?

Gruss Peter
Michael Limburg
2017-01-09 12:57:10 UTC
Permalink
Post by Peter Eggebrecht
[...]
Post by Harald Klotz
Das ist nicht geeignet dür einen Plattenspeiler mit Magnetsystem.
Du brauchst zusätzlich einen entzerrer Vorverstärker.
Lies die Spec, ein Entzerrervorverstärker ist vorhanden!
Post by Peter Eggebrecht
.... benoetigt man den auch bei einem Audiograbber?
Ist das ne Scherzfrage (ich seh keinen Smiley) oder gibt's
einen ernsteren Hintergrund?

MfG
Peter Eggebrecht
2017-01-09 13:35:00 UTC
Permalink
Michael Limburg (mlimb) schrieb:

[...]
Post by Michael Limburg
Post by Peter Eggebrecht
[...]
Post by Harald Klotz
Das ist nicht geeignet dür einen Plattenspeiler mit Magnetsystem.
Du brauchst zusätzlich einen entzerrer Vorverstärker.
Lies die Spec, ein Entzerrervorverstärker ist vorhanden!
Post by Peter Eggebrecht
.... benoetigt man den auch bei einem Audiograbber?
Ist das ne Scherzfrage (ich seh keinen Smiley) oder gibt's
einen ernsteren Hintergrund?
Schon, einen Plattenspieler mit Magnetsystem, sehr viel Vinylschallplatten
und einen Video/ Audiograpper mit dem ich die Schallplatten nun
digitalisieren moechte.

Dazu wenig, also kein Fachverstaendnis aber viel Halbwissen, in welcher Form
das ablaeuft, sprich Uebertragungsraten oder Wege.

Dazu spaeter dann alte VHS Familienfilme, die ebenfalls digitalisiert werden
sollen.


Fuer den Smily nun Text:
Meine Frage sollte mich vor Zeitverlust nebst Enttaeuschung bewahren, da ich
mir alles erst einmal zusammenstellen und anschliessen muss. Wenn ich nun
erfahre, das es nicht funktioniert oder zu miesen Resultaten fuehrt kann ich
es mir ersparen und die gewonnen Zeit in Schlaf umsetzen.

Gruss Peter
Michael Limburg
2017-01-09 18:42:10 UTC
Permalink
Peter Eggebrecht wrote:

Hallo,
Post by Peter Eggebrecht
Schon, einen Plattenspieler mit Magnetsystem, sehr viel Vinylschallplatten
und einen Video/ Audiograpper mit dem ich die Schallplatten nun
digitalisieren moechte.
Ein Verstärker mit Phono-Eingang ist doch sicher auch vorhanden.
Dann könnte man das Signal beim Abspielen einer Platte am Verstärker
z.B. am Tape-Out (sofern der vorhanden ist) abgreifen und von dort
wahlweise in den Line-In einer PC-Soundkarte, den Audioeingang des
V/A-grappers oder einen noch zu kaufenden A/D-Wandlers (gibt's in
allen Preis- und Qualitätsklassen) einspeisen.
Post by Peter Eggebrecht
Dazu wenig, also kein Fachverstaendnis aber viel Halbwissen, in welcher
Form das ablaeuft, sprich Uebertragungsraten oder Wege.
Dazu spaeter dann alte VHS Familienfilme, die ebenfalls digitalisiert
werden sollen.
Video jetzt mal außen vor:
Dazu sollte im Prinzip der in <o28cq1$v95$***@news.albasani.net>
anempfohlene UFO202 reichen. Der beherbergt Phono-Vorverstärker
und A/D-Wandler und gibt das Signal an den PC über USB aus.
Zusätzlich läßt er sich auch noch zur Ausgabe als externe Soundkarte
nutzen.
Eine solche Lösung kommt in Frage, falls man keinen Phono-Eingang am
Verstärker hat, das Signal nicht vom Verstärker abnehmen möchte oder
kann oder ganz einfach eine mobile Lösung sucht.
Auch diese Kästlein gibt's in allen Preis- und Qualitätsklassen.
Man muß halt allenfalls noch drauf achten, ob MC, falls man einen
solchen Abnehmer hat, unterstützt wird.
Post by Peter Eggebrecht
Meine Frage sollte mich vor Zeitverlust nebst Enttaeuschung bewahren, da
ich mir alles erst einmal zusammenstellen und anschliessen muss. Wenn ich
Die zuerst genannte Methode kann man ja schon mal testen, ohne zusätzliche
Geräte zu kaufen. Schallplatten zu digitalisieren ist eh eine sehr
zeitaufwändige Sache, vielleicht am ehesten mit dem Digitalisieren von
Dias zu vergleichen.
Post by Peter Eggebrecht
nun erfahre, das es nicht funktioniert oder zu miesen Resultaten fuehrt
kann ich es mir ersparen und die gewonnen Zeit in Schlaf umsetzen.
Ob das Ergebnis Dir gefällt, wirst nur Du beurteilen können. Dafür ist die
Bandbreite der Ansprüche einfach zu groß.

MfG
Peter Eggebrecht
2017-01-09 21:29:00 UTC
Permalink
Michael Limburg (mlimb) schrieb:

[...]
Post by Michael Limburg
Post by Peter Eggebrecht
Schon, einen Plattenspieler mit Magnetsystem, sehr viel
Vinylschallplatten und einen Video/ Audiograpper mit dem ich die
Schallplatten nun digitalisieren moechte.
Ein Verstärker mit Phono-Eingang ist doch sicher auch vorhanden.
Nein, nur ein Notebook mit Line-out. Dazu ein Fernseher mit dem ich mehr
Radio hoere. Dann noch Internetradio, das ich per Bluetooth auf die Soundbar
vom TV streame.

Nostalgie wollte ich per Audio-Grabber gelegentlich von den alten LPs
befriedigen.

Ich habe mich mitte des Jahren im Zuge einer Wohnungssanierung von allem
getrennt, das sich einmal Hifi-Anlage nannte.... bis halt auf den
Plattenspieler und den alten VHS Recorder nebst Ton und Bildmaterial.

Nun wollte ich mir die Moeglichkeit goennen, den alten Kram zu
digitalisieren.... wie einst das DIA & Filmmaterial.

Gruss Peter
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-10 10:00:53 UTC
Permalink
Post by Michael Limburg
Ein Verstärker mit Phono-Eingang ist doch sicher auch vorhanden.
Nein,
Nein? Soll das heißen, Du hast Deine LPs bisher ohne Entzerrer/
Vorverstärker gehört?

CU!
Ulrich
--
Nein?
Harald Klotz
2017-01-10 21:04:48 UTC
Permalink
Post by Peter Eggebrecht
Nun wollte ich mir die Moeglichkeit goennen, den alten Kram zu
digitalisieren.... wie einst das DIA & Filmmaterial.
Ich glaube diese Teil wurde schon genannt.
https://www.thomann.de/de/behringer_ufo_202.htm?glp=1&gclid=CLvVv7a7uNECFQw8GwoddywBUA

Das Teil hat den nötigen Vorverstärker.
Dein Player hat vermutlich den 5 pol. DON Stecker, du brauchst dann
zusätzlich einen Adapter DIN auf Chinch.
https://www.thomann.de/de/cae_90091_audio_adapter_kabel.htm?glp=1&gclid=CNKBqai8uNECFWsq0wodYX0FEg

Damit kannst du an USB anschliessen und die Platten aufnehmen.

Grüße Harald
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-10 09:59:03 UTC
Permalink
Post by Michael Limburg
anempfohlene UFO202 reichen.
Nicht nur sollte. Er tut's.
Post by Michael Limburg
Schallplatten zu digitalisieren ist eh eine sehr
zeitaufwändige Sache, vielleicht am ehesten mit dem Digitalisieren von
Dias zu vergleichen.
Man kann es in einen erträglichen Rahmen bringen, wenn man darauf
verzichtet, einzelne Tracks voneinander zu trennen. Pro LP habe ich
deswegen nur derer zwei: Side1.flac und Side2.flac. Im Original hört
man sich ja auch höchst selten nur ein einzelnes Stück an.

CU!
Ulrich
--
In 11 Monaten und 15 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Dienstag und keiner geht hin!
Christian Müller
2017-01-10 11:21:57 UTC
Permalink
Man kann [den Aufwand] in einen erträglichen Rahmen bringen,
wenn man darauf verzichtet, einzelne Tracks voneinander zu trennen.
Pro LP habe ich deswegen nur derer zwei: Side1.flac und Side2.flac.
Durch das verwendete Speicherformat hast du dir ja die Option
offengehalten, die Sammeldatei bei Bedarf weiter zu zerteilen.
Im Original hört man sich ja auch höchst selten nur ein einzelnes Stück an.
Für seltene Fälle kann/muss man sich das Suchen innerhalb der Datei antun.
Wenn die Nachfrage nach einzelnen Stücken aus dem Album steigt,
kann man ja immer noch ans Zerteilen gehen - oder man kopiert die eine,
oft gefragte Musik als separate Datei.


Gruß Christian
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-10 11:37:18 UTC
Permalink
Post by Christian Müller
Man kann [den Aufwand] in einen erträglichen Rahmen bringen,
wenn man darauf verzichtet, einzelne Tracks voneinander zu trennen.
Pro LP habe ich deswegen nur derer zwei: Side1.flac und Side2.flac.
Durch das verwendete Speicherformat hast du dir ja die Option
offengehalten, die Sammeldatei bei Bedarf weiter zu zerteilen.
Der Bedarf ergibt sich aber nicht. Genausowenig, wie ich das Bedürfnis
hätte, von der Quell-LP nur einen einzigen Titel zu hören. Ja, wenn
ich es mir recht überlege, könnte man sogar die beiden (bei Doppel-.
Dreifach-LPs noch mehr) Seiten in ein Flac zusammenfassen. Das erspart
einem das virtuelle Umdrehen.

CU!
Ulrich
--
In 11 Monaten und 15 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Dienstag und keiner geht hin!
Arno Schuh
2017-01-10 22:26:35 UTC
Permalink
Post by Ulrich F. Heidenreich
Man kann es in einen erträglichen Rahmen bringen, wenn man darauf
verzichtet, einzelne Tracks voneinander zu trennen.
Verschiedene Programme zum Restaurieren der Schallplatten - Entknacksen,
entrumpeln, entrauschen etc. - besitzen auch Routinen zur Track-Erkennung.
Ich benutze Wavepurity. Dort heit das Modul Track-Processor. Bei Popmusik
mit einzelnen Tracks funktioniert das recht zuverlässig. Klar bei Platten,
wo die Titel komplett oder teilweise ineinander übergehen, bei Hörspielen,
bei Klassik funktioniert die Routine nur bedingt oder gar nicht. Da muss man
dann halt Hand anlegen, wenn man einzelne Tracks haben will. Wenn ich die
gerippten LPs auf CD brennen will ist es nicht so prickelnd, wenn sich dann
auf der CD nur zwei Tracks sind und ich gegebenenfalls bis zum nächsten
Titel spulen muss.

Freundliche Grüße

Arno
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-11 10:37:29 UTC
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Post by Arno Schuh
Post by Ulrich F. Heidenreich
Man kann es in einen erträglichen Rahmen bringen, wenn man darauf
verzichtet, einzelne Tracks voneinander zu trennen.
Verschiedene Programme zum Restaurieren der Schallplatten - Entknacksen,
entrumpeln, entrauschen etc.
… will man nicht wirklich nutzen. Die machen immer irgendwie das
Original kaputt. Da habe ich lieber den einen oder anderen Knackser
mit in der Digitalkonserve, statt das Original verfälscht.
Post by Arno Schuh
- besitzen auch Routinen zur Track-Erkennung.
Wenn Die Lücke zu kurz ist, besteht genauso die Gefahr, daß sie nicht
als "Tracktrenner" erkannt wird wie auch andersrum eine Pianissimostelle
als Lücke missinterpretiert wird.

Zudem gibt es auch noch Platten, denen tut eine Trennung in Tracks gar
nicht gut. Bevor ich die Möglichkeit hatte, gapless Flac abzuspielen,
hat mir das Rippen ab CD von zum Beispiel Pink Floyds "Wish you were
here" eher weniger Spaß gemacht. Noch ein Grund mehr, eine Plattenseite
als eine Plattenseite zu behandeln und nicht zu zerstückeln.
Post by Arno Schuh
Wenn ich die
gerippten LPs auf CD brennen will ist es nicht so prickelnd, wenn sich dann
auf der CD nur zwei Tracks sind und ich gegebenenfalls bis zum nächsten
Titel spulen muss.
Auf der Ursprungsplatte hat man das ja auch nicht gekonnt. So sehe ich
keinen tieferen Sinn darin, es auf der Digitalkonserve tun zu wollen.

CU!
Ulrich
--
In 11 Monaten und 14 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Mittwoch und keiner geht hin!
Arno Schuh
2017-01-11 21:01:16 UTC
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Post by Ulrich F. Heidenreich
… will man nicht wirklich nutzen. Die machen immer irgendwie das
Original kaputt. Da habe ich lieber den einen oder anderen Knackser
mit in der Digitalkonserve, statt das Original verfälscht.
Dann hast Du noch keine Hörspielschallplatten von Leuten abgespielt, die
nicht mehr in Schutzhülle, sondern nackt im Cover stecken. Da prasselt
selbst bei Weltraumabenteuer vom Aufsetzen der Nadel bis zu ihrem Abheben
ein Lagerfeuer. 8-)
Nach dem Restaurieren ist davon quasi nichts mehr zu hören.
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Arno Schuh
- besitzen auch Routinen zur Track-Erkennung.
Wenn Die Lücke zu kurz ist, besteht genauso die Gefahr, daß sie nicht
als "Tracktrenner" erkannt wird wie auch andersrum eine
Pianissimostelle als Lücke missinterpretiert wird.
Blabla .... Das hatte ich in meiner Mail zu dem Restaurationsprogramm ja
bereits geschrieben. Den Track-Prozessor nutze ich nicht bei Klassik oder
solch programmatischen Alben wie Dark Side of the Moon. Aber wenn ich für
Tante Mia ihre alte heiß geliebte Schlagerplatte vom Deutschen Roten Kreuz
digitalisiere und auf CD brenne, brauche ich mir die Mühe nicht zu machen,
die titel alle von Hand zu trennen und abzuspeichern.
...
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Arno Schuh
Wenn ich die
gerippten LPs auf CD brennen will ist es nicht so prickelnd, wenn
sich dann auf der CD nur zwei Tracks sind und ich gegebenenfalls bis
zum nächsten Titel spulen muss.
Auf der Ursprungsplatte hat man das ja auch nicht gekonnt. So sehe ich
keinen tieferen Sinn darin, es auf der Digitalkonserve tun zu wollen.
Weil es auf der LP einerseits unkomfortabel war, der LP nicht gut getan hat,
wenn man mittendrin die Nadel mehrfach aufsetzt, um die Lücke zu treffen
usw. Bei der CD skippe ich aber nach Lust und Laune vor und zurück, springe
einen bestimmten Titel an usw. - schlicht und ergreifend, weil es einfach un
komfortabel möglich ist.

Freundliche Grüße

Arno
Peter Sauter
2017-01-12 05:04:15 UTC
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Post by Arno Schuh
Post by Ulrich F. Heidenreich
… will man nicht wirklich nutzen. Die machen immer irgendwie das
Original kaputt. Da habe ich lieber den einen oder anderen Knackser
mit in der Digitalkonserve, statt das Original verfälscht.
Dann hast Du noch keine Hörspielschallplatten von Leuten abgespielt, die
nicht mehr in Schutzhülle, sondern nackt im Cover stecken. Da prasselt
selbst bei Weltraumabenteuer vom Aufsetzen der Nadel bis zu ihrem
Abheben ein Lagerfeuer. 8-)
Nach dem Restaurieren ist davon quasi nichts mehr zu hören.
Es wäre sinnvoller vor dem Abspielen die Ursachen zu minimieren
(abgesehen von Kratzern bzw. stark abgenutzen Platten). Dafür
bietet es sich an die Schallplatte mal zu reinigen. Dafür gibts
bei einigen Händler ein Service für geringer Gebühr (kenne hier nur
in München ein Laden). Denn dann braucht die Software (Plugin) auch
weniger zu arbeiten
Zur Schallplattenwäsche siehe z.b.

http://www.vinyl-audiophil.de/cms/vinyl-schallplatten-waschen.html
Lothar Planitzer
2017-01-12 10:06:57 UTC
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Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Arno Schuh
Post by Ulrich F. Heidenreich
Man kann es in einen erträglichen Rahmen bringen, wenn man darauf
verzichtet, einzelne Tracks voneinander zu trennen.
Verschiedene Programme zum Restaurieren der Schallplatten - Entknacksen,
entrumpeln, entrauschen etc.
… will man nicht wirklich nutzen. Die machen immer irgendwie das
Original kaputt. Da habe ich lieber den einen oder anderen Knackser
mit in der Digitalkonserve, statt das Original verfälscht.
Da kann man wieder einmal treffliche Glaubenskriege entfesseln. Bei
zurückhaltender Einstellung der Parameter kann man mit solchen Programmen
durchaus akzeptable Ergebnisse erzielen
Post by Ulrich F. Heidenreich
Auf der Ursprungsplatte hat man das ja auch nicht gekonnt. So sehe ich
keinen tieferen Sinn darin, es auf der Digitalkonserve tun zu wollen.
Auch hier hat wohl jeder seine persönlichen Prioritäten. Gerade wahlfreier
Zugriff auf jeden Titel und die Verfügbarkeit von Metadaten ist für mich der
wesentliche Vorteil bei den Digitalen Formaten. Ich habe es allerdings bald
wieder aufgegeben, alte Platten und Bänder zu digitalisieren. Der horrende
Zeitaufwand steht m. E. in keinem Verhältnis zum Ergebnis, außer wenn es sich um
seltene Aufnahmen handelt oder Sachen, zu denen man sonst irgendwie ein
persönliches Verhältnis hat.
Ich habe es deshalb vorgezogen, das alte Zeuch aus den vielfältigen verfügbaren
legalen Quellen in digitaler Form neu zu beschaffen, so dass nur ein
verschwindend kleiner Rest von den alten Tonträgern digitalisiert werden musste.


Gruß Lothar
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-12 10:36:23 UTC
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Post by Lothar Planitzer
Ich habe es allerdings bald
wieder aufgegeben, alte Platten und Bänder zu digitalisieren. Der horrende
Zeitaufwand
… ergibt sich ja nur, wenn man mehr macht, als nur eine Digitalkopie pro
Plattenseite :-p
Post by Lothar Planitzer
Ich habe es deshalb vorgezogen, das alte Zeuch aus den vielfältigen verfügbaren
legalen Quellen in digitaler Form neu zu beschaffen,
Soweit war ich auch mal.

Bis daß es fast nur noch "digitally destroyed^W remastered" gab. Da bin
ich back to the roots und habe wieder Platten gekauft. Aus schlechter
Erfahrung mit meinem rauhen Umgang aus Jugendsündezeiten allerdings nur
genau einmal abgespielt. Zwecks Digitalisierung.

Wenn ich heute sehe, was zum Beispiel für gut erhaltenes Vinyl aus den
späten 60ern/frühen 70ern gezahlt wird, könnte ich mich in den Bauch
beißen, es damals mehr oder weniger hinübergenudelt zu haben.

CU!
Ulrich
--
In 11 Monaten und 13 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Donnerstag und keiner geht hin!
Lothar Planitzer
2017-01-12 12:04:59 UTC
Permalink
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Lothar Planitzer
Ich habe es allerdings bald
wieder aufgegeben, alte Platten und Bänder zu digitalisieren. Der horrende
Zeitaufwand
… ergibt sich ja nur, wenn man mehr macht, als nur eine Digitalkopie pro
Plattenseite :-p
Ich sprach ja schon von persönlichen Prioritäten. Mir ging es ja gerade darum,
die digitalisierten Titel korrekt 'getaggt' in meine sorgfältig gepflegte
Mediathek einzureihen, und nicht einfach ein digitales Backup einer Vinylscheibe
anzulegen.
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Lothar Planitzer
Ich habe es deshalb vorgezogen, das alte Zeuch aus den vielfältigen verfügbaren
legalen Quellen in digitaler Form neu zu beschaffen,
Soweit war ich auch mal.
Bis daß es fast nur noch "digitally destroyed^W remastered" gab.
Das ist in der Tat ein Trauerspiel, was von Streaming-Diensten und
Downloadportalen wie iTunes zum Teil an unterirdischer Qualität geliefert wird.
Gute Stücke in Grund und Boden 'remastert', dass einem die Tränen kommen, weil
man sie kaum noch wiedererkennt. Aber oft findet man unter mehreren Versionen
eine halbwegs erträgliche oder wird bei Youtube fündig, wo zwar auch oft genug
Digitalisierungen von ziemlich ramponierten Vinylscheiben zu finden sind, aber
die klingen oft noch besser als meine alten Aufnahmen, und ich habe Zeit gespart ;-)


Gruß Lothar
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-12 12:45:31 UTC
Permalink
Post by Lothar Planitzer
Ich sprach ja schon von persönlichen Prioritäten. Mir ging es ja gerade darum,
die digitalisierten Titel korrekt 'getaggt' in meine sorgfältig gepflegte
Mediathek einzureihen, und nicht einfach ein digitales Backup einer Vinylscheibe
anzulegen.
Korrekt getaggt ist es hier auch :-p
Zum Beispiel La Düsseldorf\Viva\Side1.flac:

Artist: La Düsseldorf
Album: Viva
Title: Viva - White Overalls - Rheinita - Vögel - Geld

CU!
Ulrich
--
Ja.
Christian Müller
2017-01-10 11:34:14 UTC
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Schallplatten zu digitalisieren ist eh eine sehr zeitaufwändige Sache,
vielleicht am ehesten mit dem Digitalisieren von Dias zu vergleichen.
Ich finde das Digitalisieren von Bändern (Tonbany, MC, VHS) aufwändiger.
Da gibt es gegenüber der Schallplatte mehr Parameter, die man zwecks
Herausfinden des besten Ergebnisses ausprobieren kann/muss/sollte.

Einen zeitaufwändigen Punkt gebe ich als Tipp:
Spule die Bänder vor dem Digitalisieren einmal um.

Durch das lange Lagern haften die einzelnen Bandschlaufen stärker
aneinander, was beim Abspielen ohne Umspulen zu Rucklern führen kann.

Auch kann es sein, dass dein Bestand Bänder beinhaltet, die geklebt wurden.
Ursache kann ein damaliger Bandsalat sein oder das gewollte Zerschneiden
zum Entfernen von ungewollten Stellen.
Die Klebestellen haben sich höchstwahrscheinlich auf die Nachbarschlaufen
durchgequetscht.
Wenn du das Band nun umspulst, wird das Band eventuell reißen.
Das ist aber immer noch besser, als wenn es beim Wiedergeben reißt.
Denn dann hast du die Klebereste in der Transportmechanik und dem Kopf.
Ein beim Umspulen gerissenes Band kannst du flicken, digitalisieren und
dann verwerfen.


Gruß Christian
fritz chwolka
2017-01-10 18:24:04 UTC
Permalink
Post by Christian Müller
Wenn du das Band nun umspulst, wird das Band eventuell reißen.
Das ist aber immer noch besser, als wenn es beim Wiedergeben reißt.
Denn dann hast du die Klebereste in der Transportmechanik und dem Kopf.
Ein beim Umspulen gerissenes Band kannst du flicken, digitalisieren und
dann verwerfen.
Gruß Christian
Ich würde immer eine ReVox Bandmaschine nehmen.
Ich habe Schallplatten in echt, digitalisiert und auf der Bandmaschine,
mal so, mal andersherum. Warum? Warum nicht!
Harald Klotz
2017-01-10 21:23:34 UTC
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Post by Peter Eggebrecht
Meine Frage sollte mich vor Zeitverlust nebst Enttaeuschung
bewahren, da ich mir alles erst einmal zusammenstellen und
anschliessen muss. Wenn ich nun erfahre, das es nicht funktioniert
oder zu miesen Resultaten fuehrt kann ich es mir ersparen und die
gewonnen Zeit in Schlaf umsetzen.
Wenn du einen Magnetplattensieler hast der nicht mehr macht als sein
Magnetsignalauszugeben dann brauchst du ein Gerät mit dem dafür
passenden Eingang um die Signale wiedergeben zu können.

Es gibt wohl auch Magnetplattenspieler die selbst den Verstärker
eingegebaut haben, die könntest du direkt an Line In oder AUX
anschliessen.

In deinem Fall vermute ich, du hast den passenden Verstärker für
deinen Plattenspieler.
Hier ist der einfache Weg den Ausgang des Verstärkers mit Line In
deiner Soundkarte zu verbinden und auf dem PC eine Grabber Software
laufen zu lassen.
Audicity z.B.

Hast du nur den Magnetplayer und kein passendes Wiedergabegerät,
brauchst du den Vorverstärker zwischen Plattenspieler und Soundkarte.

Alternativ gibt es heute Plattenspieler, welche du direkt an USB
anschließen kannst.

Grüße Harald
Peter Eggebrecht
2017-01-11 08:45:00 UTC
Permalink
Harald Klotz (klotz) schrieb:

[...]
Post by Harald Klotz
In deinem Fall vermute ich, du hast den passenden Verstärker für
deinen Plattenspieler.
Alles verschenkt.
Post by Harald Klotz
Hast du nur den Magnetplayer und kein passendes Wiedergabegerät,
brauchst du den Vorverstärker zwischen Plattenspieler und Soundkarte.
... ok, dann wird das nix mehr.
Post by Harald Klotz
Alternativ gibt es heute Plattenspieler, welche du direkt an USB
anschließen kannst.
Der Zug ist abgefahren, in dieser Richtung wird nix mehr angeschafft.

Gruss Peter
Harald Klotz
2017-01-10 21:22:34 UTC
Permalink
Post by Peter Eggebrecht
[...]
Post by Harald Klotz
Das ist nicht geeignet dür einen Plattenspeiler mit Magnetsystem.
Du brauchst zusätzlich einen entzerrer Vorverstärker.
.... benoetigt man den auch bei einem Audiograbber?
Ja, natürlich.
Der Vorverstärker sorgt nur für ein korrektes Signal für einen AUX
oder Line In Eingang.

Grüße Harald
Christian Müller
2016-12-06 17:24:59 UTC
Permalink
ich habe einen DUAL CS 510-1, den ich nicht an den Reciever (Luxman) anschließen kann - da kommt irgendwie kein sound raus, nur
krächtsen -
Kommt das Geräusch, wenn du den Lautstärkeregler sehr weit (a) aufdrehst
oder ist das Geräusch so laut, dass du den Lautstärkeregler weit unter (b)
die normalen Einstellung (für Radio oder CD) drehen musst?

Wenn (a):
Entweder steckt der Stecker im falschen Eingang (es muss ein Phono-
oder TA-Eingang sein)
ODER
es fehlt dir ein (externer) Vorverstärker
ODER
der eingebaute Vorverstärker ist abgeschaltet
ODER
die Mute-Schaltung des Plattenspielers ist defekt (lässt sich leicht
raparieren oder umgehen).


Wenn (b):
Dein Plattenspieler hat einen eingebauten Vorverstärker und kann
nur an Eingängen für Hochpegel (CD, Radio, Tape) angeschlossen werden
ODER
der im Receiver eingebaute Vorverstärker steht auf "moving Coil" statt
auf "moving Magnet".
der hat so einen runden output-Stecker mit lauter PINs drin.
Das ist ein DIN-Stecker, der bei älteren Geräten (um 1975 rum) üblich war.

Wie hast du denn den Plattenspieler mit dem Receiver verbunden?
Ging das einfach so oder hast du einen Adapter verwendet?
Wie alt ist der Receiver?


Gruß Christian
Merle Bucking
2016-12-06 22:58:43 UTC
Permalink
Hallo,

also aus dem Reciever kommt (doch) garnichts raus...
nur tiefes Brummen, wenn ich an den Stecker fassen, wegen fehlender "Erde".
Post by Christian Müller
Wie hast du denn den Plattenspieler mit dem Receiver verbunden?
Ging das einfach so oder hast du einen Adapter verwendet?
hinten ist ein Stecker, in den der Plattenspiler reinpasst, aber da
angeschlossen kommt nichts raus.
Dann habe ich einen Adapter, mit dem er in die Phono2 oder AUX (roter-/
weißer Stecker) passt. Da kommt auch nichts raus.
Allein grammophonmäßig, von der Nadel ...
Post by Christian Müller
Wie alt ist der Receiver?
das ist ein LUXMAN R-1050
ich habe den lange, >5Jahre nicht mehr an gehabt...


Eigentlich wollte ich auch auf kleinere Sachen umsteigen.


merle
Michael Limburg
2016-12-07 01:01:27 UTC
Permalink
Post by Merle Bucking
Post by Christian Müller
Wie hast du denn den Plattenspieler mit dem Receiver verbunden?
Ging das einfach so oder hast du einen Adapter verwendet?
hinten ist ein Stecker, in den der Plattenspiler reinpasst, aber da
angeschlossen kommt nichts raus.
Ungeeigneter Anschluß. Der ist nicht für Plattenspieler vorgesehen.
Post by Merle Bucking
Dann habe ich einen Adapter, mit dem er in die Phono2 oder AUX (roter-/
weißer Stecker) passt. Da kommt auch nichts raus.
Allein grammophonmäßig, von der Nadel ...
Falscher/ungeeigneter Adapter? Wie ist der denn belegt?
Früher waren DIN-Buchsen mit Zahlen beschriftet: 3 und 5
sollten jeweils mit einem Cinchstecker verbunden sein.
Bei Draufsicht auf die DIN-Buchse (Kerbe unten) sind das
die beiden Anschlüsse rechts.
Sind 1 und 2 mit Cinch verbunden (Anschlüsse links), dann
handelt es sich um einen Adapter zur Wiedergabe z.B. auf
Tonband.
Manchmaal erkennt man geeignete Adapter am zusätzlich
vorhandenen Massekabel (z.B. Vivanco 41074).

MfG
Merle Bucking
2016-12-07 10:55:37 UTC
Permalink
Post by Michael Limburg
Post by Merle Bucking
Post by Christian Müller
Wie hast du denn den Plattenspieler mit dem Receiver verbunden?
Ging das einfach so oder hast du einen Adapter verwendet?
hinten ist ein Stecker, in den der Plattenspiler reinpasst, aber da
angeschlossen kommt nichts raus.
Ungeeigneter Anschluß. Der ist nicht für Plattenspieler vorgesehen.
Post by Merle Bucking
Dann habe ich einen Adapter, mit dem er in die Phono2 oder AUX (roter-/
weißer Stecker) passt. Da kommt auch nichts raus.
Allein grammophonmäßig, von der Nadel ...
Falscher/ungeeigneter Adapter? Wie ist der denn belegt?
Früher waren DIN-Buchsen mit Zahlen beschriftet: 3 und 5
sollten jeweils mit einem Cinchstecker verbunden sein.
Bei Draufsicht auf die DIN-Buchse (Kerbe unten) sind das
die beiden Anschlüsse rechts.
Sind 1 und 2 mit Cinch verbunden (Anschlüsse links), dann
handelt es sich um einen Adapter zur Wiedergabe z.B. auf
Tonband.
dazu müsste man den Adapter aufschneiden ...
da steht sonst nichts drauf.
Post by Michael Limburg
Manchmaal erkennt man geeignete Adapter am zusätzlich
vorhandenen Massekabel (z.B. Vivanco 41074).
ja, da geht ein drittes Kabel ab mit einer kleinen Metallgabel am Ende,
also eine Massephase
Post by Michael Limburg
MfG
Michael Limburg
2016-12-07 12:41:57 UTC
Permalink
Post by Merle Bucking
Post by Michael Limburg
Sind 1 und 2 mit Cinch verbunden (Anschlüsse links), dann
handelt es sich um einen Adapter zur Wiedergabe z.B. auf
Tonband.
dazu müsste man den Adapter aufschneiden ...
da steht sonst nichts drauf.
Im Zweifel messen -> Durchgangsprüfer.
Post by Merle Bucking
Post by Michael Limburg
Manchmaal erkennt man geeignete Adapter am zusätzlich
vorhandenen Massekabel (z.B. Vivanco 41074).
ja, da geht ein drittes Kabel ab mit einer kleinen Metallgabel am Ende,
also eine Massephase
Das sieht doch gut aus. Wenn's der Hersteller nicht vermurkst
hat, dürfte der Adapter passen. Man möge Masse bitte auch am
Verstärker anschließen (GND neben den Phono-Anschlüssen).
Außerdem auch mal den anderen Phono-Eingang testen.

MfG
Christian Müller
2016-12-07 06:54:25 UTC
Permalink
hinten ist ein Stecker, in den der Plattenspiler reinpasst, aber da angeschlossen kommt nichts raus.
Dieser Anschluss ist ein DIN-Anschluss für das zweite Kassettendeck.
Der erwartet einen Hochpegel.
Dann habe ich einen Adapter, mit dem er in die Phono2 oder AUX (roter-/ weißer Stecker) passt.
Aux ist auch ein Hochpegeleingang.
Phono1 und Phono2 sind die richtigen Eingänge.
Die erwarten Pegel von "moving Magnet" - eine damals übliche
Art des Tonabnehmers.


Mache mal diesen Test:
Stelle den Receiver auf Radio und stelle die Lautstärke deutlich
hörbar ein. Nun schalte auf Phono1. Nimm eine Büroklammer und
berühre den inneren Anschluss der Phono1-L Buchse.
Brummet es links?
Dann berühre den inneren Anschluss der Phoni1-R Buchse.
Brummt es rechts?
Stelle den Eingang auf Phono2 und berühre auch dort die
inneren Anschlüsse.

Wenn es beim Berühren von Phono nicht gebrummt hat (das
Radioprogramm aber hörbar war), dann sind beide Vorverstärker
deines Receivers entweder defekt oder deaktiviert.

Schließe dein Smartphone an Deck2 an und stelle eine normale
Lautstärke ein. Merk dir die Position und drehe die Lautstärke auf 0.
Nun schließe das Smartphone an Phono1 an.
Stelle den Receiver auf Phono1 und drehe ganz langsam die
Lautstärke auf höchstens die Position von vorhin. Was passiert?
Wird es brüllend laut
ODER
wird es normal laut
ODER
kommt überhaupt kein Ton?

Mache das ganze mit Phono2.


Wurde es irgendwann brüllend laut, dann hat dein Receiver einen
funktionierenden Vorverstärker.
Wurde es normal laut, dann wurden die Vorverstärker überbrückt.
Kam kein Ton, dann sind die Phono-Eingänge defekt.


Gruß Christian
Merle Bucking
2016-12-07 21:31:26 UTC
Permalink
Post by Christian Müller
Post by Merle Bucking
hinten ist ein Stecker, in den der Plattenspiler reinpasst, aber da
angeschlossen kommt nichts raus.
Dieser Anschluss ist ein DIN-Anschluss für das zweite Kassettendeck.
Der erwartet einen Hochpegel.
Post by Merle Bucking
...
Aux ist auch ein Hochpegeleingang.
Phono1 und Phono2 sind die richtigen Eingänge.
Die erwarten Pegel von "moving Magnet" - eine damals übliche
Art des Tonabnehmers.
Stelle den Receiver auf Radio und stelle die Lautstärke deutlich
hörbar ein. Nun schalte auf Phono1. Nimm eine Büroklammer und
berühre den inneren Anschluss der Phono1-L Buchse.
Brummet es links?
Dann berühre den inneren Anschluss der Phoni1-R Buchse.
Brummt es rechts?
Stelle den Eingang auf Phono2 und berühre auch dort die
inneren Anschlüsse.
Wenn es beim Berühren von Phono nicht gebrummt hat (das
Radioprogramm aber hörbar war), dann sind beide Vorverstärker
deines Receivers entweder defekt oder deaktiviert.
Schließe dein Smartphone an Deck2 an und stelle eine normale
Lautstärke ein. Merk dir die Position und drehe die Lautstärke auf 0.
Nun schließe das Smartphone an Phono1 an.
Stelle den Receiver auf Phono1 und drehe ganz langsam die
Lautstärke auf höchstens die Position von vorhin. Was passiert?
Wird es brüllend laut
ODER
wird es normal laut
ODER
kommt überhaupt kein Ton?
Mache das ganze mit Phono2.
Wurde es irgendwann brüllend laut, dann hat dein Receiver einen
funktionierenden Vorverstärker.
Wurde es normal laut, dann wurden die Vorverstärker überbrückt.
Kam kein Ton, dann sind die Phono-Eingänge defekt.
Das Radio geht nicht - das wurde wohl mal kurzgeschlossen und eine
Antenne ist auch nicht dran.
------------------
A: beide Vorverstärker ok - hat 4x gut bebrummt.
------------------
"Smartphone an Deck2", an den Monitor-Ausgang, das muss ich vorn dann
auch einstellen/aktivieren:

B: Vorverstärker wurde überbrückt: war "normal" laut - etwas leiser &
verzerrt.


merle
Post by Christian Müller
Gruß Christian
Christian Müller
2016-12-08 15:12:17 UTC
Permalink
Post by Merle Bucking
A: beide Vorverstärker ok - hat 4x gut bebrummt.
Dann müssen wir herausfinden, warum dein Plattenspieler so stumm ist.

Schließe den Adapter an Phono an und halte den 5poligen Anschluss so,
dass die 5 Löcher wie ein umgedrehtes U aussehen.
Nun berühre mit der Büroklammer von links nach rechts die Löcher.
WANN brummt es?


Gruß Christian
Merle Bucking
2016-12-10 16:28:07 UTC
Permalink
hi,

ich war verreist, daher später ...
Post by Christian Müller
Post by Merle Bucking
A: beide Vorverstärker ok - hat 4x gut bebrummt.
Dann müssen wir herausfinden, warum dein Plattenspieler so stumm ist.
Schließe den Adapter an Phono an und halte den 5poligen Anschluss so,
dass die 5 Löcher wie ein umgedrehtes U aussehen.
Nun berühre mit der Büroklammer von links nach rechts die Löcher.
WANN brummt es?
an Phono 2, es brummen
#4 & #5 ==
Kanal re & Kanal li
Post by Christian Müller
Gruß Christian
Karl Wilhelm Kuhn
2016-12-11 05:03:09 UTC
Permalink
Post by Merle Bucking
hi,
Post by Christian Müller
Schließe den Adapter an Phono an und halte den 5poligen Anschluss so,
dass die 5 Löcher wie ein umgedrehtes U aussehen.
Nun berühre mit der Büroklammer von links nach rechts die Löcher.
WANN brummt es?
an Phono 2, es brummen
#4 & #5 ==
Kanal re & Kanal li
Loading Image...&imgrefurl=http://www.hobby-bastelecke.de/stecker/din.htm&h=250&w=600&tbnid=QG8XJgXbYAszmM:&vet=1&tbnh=90&tbnw=216&docid=IjvUz8ONywb_fM&usg=__5MPMAhxbKsK2gsstS3iVrQLgMEM=&sa=X&ved=0ahUKEwiH0cmHruvQAhUqLMAKHUPBBrIQ9QEIHDAA
Christian Müller
2016-12-11 08:32:42 UTC
Permalink
Post by Merle Bucking
an Phono 2, es brummen
#4 & #5 ==
Kanal re & Kanal li
OK, damit haben wir den Verstärker und den Adapter als Fehlerursache ausgeschlossen.

Lässt sich der Stecker vom Plattenspieler öffnen?
Wenn du ihn so hältst, dass die Pins wie ein umgedrehtes U aussehen,
dann ist über dem mittleren Pin eine Metall-Lasche.
Die kannst du eindrücken und dann die Stecker-Hülle nach hinten wegschieben.
Der Stecker besteht aus einer großen Halbschale mit Zugentlastung,
einer kleinen Halbschale mit der Lasche und einem Platiskteil,
in dem die 5 Pins stecken.

Sind die beiden rechten Pins (mit Blickrichtung auf die Lötseite) verkabelt?

Schließe den offenen Stecker an den Adapter an und berühre nacheinander
die beiden rechten Pins. Brummt es genauso laut, wie es brummen würde,
wenn du mit der Büroklammer in die Löcher des Adapters eintauchst?



Hinten am Tonabnehmer kommen vier hauchdünne Kabel raus.
Berühre mit der Büroklammer nacheinander alle vier Kabel.
Wenn es nicht brummt, dann senke den Tonabnehmer auf die Platte ab
und hebe ihn mit der Hand hoch (nicht den Tonarmlift verwenden).
Berühre nun die vier Kabel.
Brummt es?


Gruß Christian
Merle Bucking
2016-12-11 13:07:07 UTC
Permalink
hi,
Post by Christian Müller
Post by Merle Bucking
an Phono 2, es brummen
#4 & #5 ==
Kanal re & Kanal li
OK, damit haben wir den Verstärker und den Adapter als Fehlerursache ausgeschlossen.
Lässt sich der Stecker vom Plattenspieler öffnen?
nein.
Post by Christian Müller
Wenn du ihn so hältst, dass die Pins wie ein umgedrehtes U aussehen,
also U unten offen, wenn ich draufschaue
Post by Christian Müller
dann ist über dem mittleren Pin eine Metall-Lasche.
Die kannst du eindrücken und dann die Stecker-Hülle nach hinten wegschieben.
nicht beim Plattenspielerstecker, aber beim Adapter ist das so.

Vom Plattenspielerstecker habe ich nur den äußeren Metallring rausziehen
"können" - und bekomme den jetzt leider aber nicht mehr drauf :[
Post by Christian Müller
Der Stecker besteht aus einer großen Halbschale mit Zugentlastung,
einer kleinen Halbschale mit der Lasche und einem Platiskteil,
in dem die 5 Pins stecken.
Sind die beiden rechten Pins (mit Blickrichtung auf die Lötseite) verkabelt?
das wären die beiden linken, wenn ich 'auf' die Pins kucke,
also nach letztem Posting die #1 & #2

da der Metallring ab ist, kann ich halbzusammenstecken
und mit der Klammer ran gehe:

*die beiden rechten brummen*

(also sind alle verbunden)
Post by Christian Müller
Schließe den offenen Stecker an den Adapter an und berühre nacheinander
die beiden rechten Pins. Brummt es genauso laut, wie es brummen würde,
wenn du mit der Büroklammer in die Löcher des Adapters eintauchst?
ja
Post by Christian Müller
Hinten am Tonabnehmer kommen vier hauchdünne Kabel raus.
eben kam sound 'aus' dem Plattenspieler: :-)

der Tonabnehmer scheint nicht richtig dran zu sitzen.
der sound fiel zwischendurch mal wieder aus,
läuft jetzt aber schon eine Weile stabil. súper!!!
Post by Christian Müller
Berühre mit der Büroklammer nacheinander alle vier Kabel.
Wenn es nicht brummt, dann senke den Tonabnehmer auf die Platte ab
und hebe ihn mit der Hand hoch (nicht den Tonarmlift verwenden).
Berühre nun die vier Kabel.
Brummt es?
beim Tonabnehmer werden
vier Pins hinten an Kontaktflächen gedrückt.
*die beiden äußeren brummen* (weiß, rot).



wenn ich den mittleren Pin vom Plattenspielerstecker mit der Büroklammer
berühre ist das nervige Brummen weg.
da müsste ich eine "Erdestelle" am PSpieler finden.
Der Stecker ist ja nur 2polig.



Den Stecker müsste ich dann wohl neu ranbauen - oder ganz mit Kabel neu
und dazu den PSpieler aufschrauben ... dann könnte man auch gleich
Cinchstecker ranbauen.
Post by Christian Müller
Gruß Christian
vielen Dank!

merle
Christian Müller
2016-12-12 17:21:02 UTC
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Vom Plattenspielerstecker habe ich nur den äußeren Metallring rausziehen "können" - und bekomme den jetzt leider aber nicht mehr
drauf :[
Vielleicht ist über die Jahrzehnte die Hülle am Stecker festgebacken
und du kannst sie durch sanftes Drehen lösen.
Post by Christian Müller
Sind die beiden rechten Pins (mit Blickrichtung auf die Lötseite) verkabelt?
das wären die beiden linken, wenn ich 'auf' die Pins kucke,
also nach letztem Posting die #1 & #2
Ja, durch den spiegelsymmetrischen Aufbau des Steckers ist
die Benennung der Pins nicht fehlerfrei möglich.
Zwar steht auf neueren Steckern und Buchsen an jedem Pin oder Loch
eine verbindliche Zahl (die aber mit der Zählreihenfolge nicht übereinstimmt),
bei alten Steckern fehlt die Bezeichnung aber manchmal.
eben kam sound 'aus' dem Plattenspieler: :-)
der Tonabnehmer scheint nicht richtig dran zu sitzen.
der sound fiel zwischendurch mal wieder aus,
läuft jetzt aber schon eine Weile stabil. súper!!!
Ich bin begeistert:-)
Leider musstest du dir die Odyssee einer rückwärtsgerichteten Fehlersuche
antun, aber auch ich habe nicht erwartet, den Fehler am drittletzten möglichen
Punkt auszumachen.

Da Oxidation an sich berührenden Signalverbindern die Ursache war,
solltest du vor dem Digitalisieren deiner Platten eine Reinigung aller Kontakte
in Erwägung ziehen.
Dazu empfehle ich Stahlwolle, wie sie in Reinigungsschwamms für Kochtöpfe
Verwendung findet.
Nimm eine Pinzette oder Flachzange und einen kleinen Klumpen Stahlwolle
und reibe an allen Metallstellen, wo Kabel gesteckt sind oder über Metallfinger
die Signalübertragung stattfindet.
Danach gut absaugen, damit die feinen Metallfasern nicht ins Gehäuse gelangen.
wenn ich den mittleren Pin vom Plattenspielerstecker mit der Büroklammer berühre ist das nervige Brummen weg.
da müsste ich eine "Erdestelle" am PSpieler finden.
Der Stecker ist ja nur 2polig.
Da musst du ein bisschen probieren.
Nimm ein Stück Kabel und schließe es am Verstärker an die Schraubklemme an.
Berühre verschiedene Metallteile am Plattenspieler.
Der Punkt, wo es am wenigsten brummt, ist der ideale Punkt.
Den Stecker müsste ich dann wohl neu ranbauen - oder ganz mit Kabel neu und dazu den PSpieler aufschrauben ... dann könnte man
auch gleich Cinchstecker ranbauen.
Damit hättest du eine Übergangsstelle im Kabel weniger.
Das ist bei solch kleinen Spannungen, die ein Plattenspieler abgibt, von Vorteil.
Die Masseklemme am Verstärker solltes du nicht über die Cinchstecker
verbinden, sondern separat verkabeln.


Gruß Christian
Merle Bucking
2016-12-06 23:28:59 UTC
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Post by Christian Müller
Kommt das Geräusch, wenn du den Lautstärkeregler sehr weit (a) aufdrehst
oder ist das Geräusch so laut, dass du den Lautstärkeregler weit unter (b)
die normalen Einstellung (für Radio oder CD) drehen musst?
also es kommt nichts raus.
ein smartphone habe ich an Deck 2 IN angeschlossen. Das ist ok.
Wenn ich da den PSpieler per Adapter anschließe, bleibt es still.
Harald Klotz
2016-12-07 07:52:53 UTC
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Post by Merle Bucking
ich habe einen DUAL CS 510-1, den ich nicht an den Reciever (Luxman)
anschließen kann - da kommt irgendwie kein sound raus, nur
krächtsen - der hat so einen runden output-Stecker mit lauter PINs
drin.
Den damaligen 5-Pol DIN Stecker vermutlich.

Erst einmal brauchst du ein Adapterkabel DIN Buchse auf Cinch.
Dann einen Entzerrer Vorverstärker,
z.B. diesen
https://www.amazon.de/JustIn-Phono-1-Plattenspieler-Vorverstärker/dp/B014WF5VHK/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1481096499&sr=8-4&keywords=entzerrer+vorverst%C3%A4rker+f%C3%BCr+plattenspieler

Und jetzt noch ein Kabel Cinch auf Klinke.
Post by Merle Bucking
Wie könnte ich den am geschicktesten an einen Laptop anschließen.
Von dem höre ich per bluetooth über einen booster - bzw. kann ich
Platten digitalisieren.
Ich vermute allerdings, dass das Krächsen auf einen defekten
Tonabnehmer zurück zu führen ist.
auch falsch angeschlossen, also ohne Entzerrer Vorverstärker, kommt es
nur zu einem falschen Frequenzgang und auch zu geringer Lautstärke.

Ich habe nicht genauer gesucht, es gibt auch Entzerrer Vorverstärker,
welche von vornherein für denm Anschluß am PC vorgesehen sind.

Grüße Harald
Arno Schuh
2016-12-10 18:58:44 UTC
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Hi,

mal eine dumme Frage: Siehst Du die nadel am Plattenspieler? Oder ist da
noch der Schutz drauf? Bei meinem alten Dual konnte man den Schutz wie ein
Visier wegklappen. Andere Tonabnehmer haben einen Plastikschutz zum
Aufstecken über die Nadel.

Freundliche Grüße

Arno
fritz chwolka
2016-12-11 12:02:56 UTC
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Post by Merle Bucking
Hi,
ich habe einen DUAL CS 510-1, den ich nicht an den Reciever (Luxman)
Nur so als Hinweis aber ich denke den kennt ihr alle.

http://wegavision.pytalhost.com/dual.html


Serviceanleitung

http://dual.pytalhost.eu/510s/
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